Aufgepasst: Verhaltensregeln zum internationalen Frauentag

Schlaf noch ein bisschen weiter – ich hab` Dir den Staubsauger Frühstück ans Bett gebracht

Leipzig, 1. März 2012: Der 8. März schreibt 2012 bereits 101 Jahre Geschichte und ist damit weitestgehend im kollektiven Gedächtnis verankert. Wie mit diesem Tag umzugehen ist, wissen viele deshalb noch lange nicht. T-Shirts haben das Potential, an dieser Stelle für Aufklärung sorgen.

Ob einer Frau der Frauentag überhaupt auffällt, liegt in der Verantwortung ihrer Mitmenschen. In ostdeutschen Bundesländern ist es beispielsweise üblich, dass Frauen von ihrem Chef als Wertschätzung eine Rose, in manchen Fällen gar ein Frühstücksbuffet erhalten. Eine nette Geste sollte Nummer Eins des Verhaltenskodex zum 8. März sein, um den ewigen Geschlechterkampf zwischen radikalen Feministen und vermeintlichen Machos kurz beizulegen. Als nette Geste mag ein Kompliment genügen solange es nicht im Stil vom Harald Schmidt verfasst ist: “Schön geputzt, auch oben an den Kanten, wo man so schwer hinkommt”. In diesem Fall ist laut Verhaltenskodex dann doch das Stillschweigen vorzuziehen.

In Deutschland herrscht bisher noch Uneinigkeit darüber, ob der Frauentag zur Erinnerung an soziale Missstände überhaupt seine Daseinsberechtigung hat oder ob er im schlimmsten Fall überflüssig, im bestenfalls erniedrigend ist. Fest steht, egal ob zum Thema Wahlrecht oder Frauenquote, der Weltfrauentag eignet sich, um Bilanz in Sachen Frauenrechte zu ziehen. Spreadshirt zeigt sich mit einem Frauenanteil von 57,7% in der Belegschaft diesbezüglich vorbildlich. Bleibt zu hoffen, dass sich die restlichen 42,3% Prozent ihrer Verantwortung zum Frauentag bewusst sind.

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