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Ein Post von Anne Henneken, Utopia-Redakteurin und jetzt.de-Kolumnistin.
D: Cooles Shirt!
U: Danke. Gib mir mal den Saft.
D: Hier.
U: Danke .. iiiigitt, so’n Mist. Wer denkt sich denn so’ nen selten dämlichen Verschluss aus. Das geht doch nie raus …
In uns allen schlummern latente Saft-über-die-Hose-Kipper, Rotweinverschütter und Kaffeekleckerer.
Flecken machen kann jeder, schnell, einfach und fast überall. Bei Leuten wie Jackson Pollock wird Kunst daraus, beim Durchschnittskleckerer wie unsereiner eher Ärger oder – wenn’s das teure Designerteil trifft – sogar ein Versicherungsfall.
Was ist eigentlich ein Fleck? Ein schönes Fleckchen Erde sagt man ja gern, wenn man von einem Ort besonders beeindruckt ist, der nachwirkt. Von einem schönen Fleckchen Rotwein oder Kakao ist allerdings nie die Rede, obwohl beides ja sogar ziemlich sichtbare Spuren hinterlässt.
Reinigungsprofis teilen Flecken nach den Grundstoffen ein, die sie verursachen, wie beispielsweise Fett (Nutella, Butter, Schuhcreme), Eiweiß (Blut, Knoblauchsauce, Milch) oder Farbstoffe (Saft). Am schwierigsten sind so genannte Kombinationsflecken zu entfernen, also Flecken die aus mehreren Grundstoffen bestehen. Ein Kakaofleck ist so ein “Fleck für Fortgeschrittene”, weil er neben Fett und Eiweiß auch dunkle Farbpigmente drin sind.
Zur kunstgerechten Eliminierung solcher Flecken findet man heute in jedem Drogeriemarkt ein ganzes Arsenal diverser Fleckenentferner. Aus umwelttechnischer Sicht leider alles keine Engel, denn viele dieser chemischen Fleckenmittel enthalten aggressive Lösungs- und Bleichmittel (Wasserstoffperoxid). Die greifen nicht nur die Fasern der Kleider an, sondern belasten auch Gewässer und Umwelt. Dabei lässt sich fast jede Materie, die am falschen Platz gelandet ist, auch mit umwelt- und gewebeschonenderen Mitteln vertreiben. Gut, wenn man ein paar davon kennt:
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