Heute ist der Welttag des geistigen Eigentums (im Bild: das DDR-Logo, heute in Privathand). Viele - z.B. Blogger wie René von Nerdcore und Robert Basic - denken dabei zuerst an das Thema kopierte Musik. So verrissen sie den offenen Brief von einigen Vertretern der Musikindustrie an die Kanzlerin schon bevor er in den Wochenendausgaben der großen Zeitungen abgedruckt wurde (Merkel hat auch schon reagiert: click). Für Spreadshirt hat der Begriff “Intellectual Property” noch eine weitere Dimension.

Ist erlaubt, was nicht verboten ist? Sollte man jedes Motiv abdrucken, auch wenn es an Schmerz- Scham- oder Geschmacksgrenzen stößt?
Diese und verwandte Fragen wurden kürzlich im Rahmen eines Ethik-Workshops diskutiert. Prominenter Gast: Rezzo Schlauch, Mitglied im Spreadshirt Aufsichtsrat. Continue reading ‘Ethik-Workshop mit Rezzo Schlauch’

Im vorweihnachtlichen Trubel ein wenig untergegangen war der Post von Ami zu der Frage, wie man als auf User Generated Content-aufbauendes Unternehmen mit Inhalten - in unserem Falle T-Shirt-Designs - umgehen sollte, die formal-juristisch korrekt, moralisch jedoch bedenklich sind. Seine Sicht der Dinge gibt´s hier nachzulesen.
Warum ich das Ganze nochmal nach oben hole? Nein, nicht um den in den letzten Tagen von anonymen Kommentaren geforderten Informationswert zu heben, sorry - sondern weil ich bei Hypediss über einen schon etwas älteren Fall (11/2006) der Entfernung eines Shirts mit rechtsradikalem Hintergrund aus einem Firmen-Sortiment gestoßen bin, der mich ein bisschen an unsere Diskussionen vor den Feiertagen erinnert hat (auch wenn die Vorzeichen durchaus andere sind).
Wal-Mart war damals das “betroffene” Unternehmen,
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