Spreadshirt´s International Blogs:

Hallo zusammen,

Dies ist der offizielle Spreadshirt-Blog. Hier gibt es News und Partnerinfos direkt aus dem Spreadshirt-Hauptquartier. Wir freuen uns über deine Beteiligung. Bei Spreadshirt kannst du T-Shirts individuell gestalten, kostenlos einen Shop betreiben oder den Marktplatz mit deinen Designs füttern.

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Open Logo Project: Durch die Hintertür ins Handelsblatt

Gestern ist mir in einer BusinessNews ein eigenes Zitat entgegengeflogen (scheinbar war jemand auf der Online Handel Konferenz in Wiesbaden). Auch das Mutterschiff Handelsblatt berichtet über den Verbraucher2.0 (sogar zum Anhören). Am meisten grinsen musste ich aber direkt beim ersten Satz: das Open Logo Project ist nach knapp einem Jahr in einem Massenmedium angekommen. Yay!

jungs-geht-los

Jungs, geht los!*

von Neskoncept

(*und natürlich Mädels - hätt’ den Satz kaputt gemacht, sorry!)

La Fraise Deutschland startet. La Fraise ist Europas erfolgreichster Crowdsourcing-Dienst und mit etwa 75.000 aktiven MitglBla Bla Bla. Langweilig. Nur kurz: La Fraise ist ein in Frankreich fast heiliger Designwettbewerb, den hierzulande keine Sau kennt.

Noch nicht. Das soll und wird sich jetzt ändern. Zusammen mit La Fraise UK und Skandinavien soll die Welt erobert werden. Manche mokieren sich ja bereits über unseren Hauruckverzicht und dass wir nicht künstlich im Vorfeld Öffentlichkeit generiert, Bewusstsein geschaffen und <you name it> … haben. Doch wozu?Schließlich geht es bei allen Dingen, die die Sinne ansprechen sollen, auch hier um das richtige Zusammenspiel. Ohne Instrumente kein Orchester, ohne Designs kein Zeigen im Blog.Damit diese Zeigelosigkeit aber bald ein Ende hat, zunächst die Spielregeln:

1. Du reichst dein Design bei La Fraise ein2. Sieben Tage wird dann darüber abgestimmt3. Das Gewinnermotiv landet in physischer Form auf 500 T-Shirts von American Apparel (Qualität.)4. Wenn, ja wenn es dein Motiv war, gibt’s 1000 (in Worten eintausend) Euro. Reicht je nach Stadt für ein Taxi zu McDonald’s oder drei Monate Kaltmiete. Die Berliner wissen was ich meine.Und: 3 Motive kommen jede Woche durch. Bleiben noch die Leute. Die Leute von La Fraise sind so alt wie Du und ich und derzeit fünf an der Zahl. Wenn Euch Gesichter interessieren: Sie lachen in ihrem ersten deutschen Blogpost motiviert in die asphärische Linse.Jetzt endlich zum Design. Beim Design ist alles erlaubt, was Spaß macht, woanders in der Welt mit Sicherheit verboten ist oder mit verbrannten Flaggen endet. Okay, vielleicht gibt es bei zu detaillierten Genitalien Probleme (sach ich mal so). Ansonsten geht grundsätzlich alles, was Ass kickt. Mal ein paar alte Beispiele meiner persönlichen Lieblinge aus Frankreich:

Mush - Genussmittelempfehlung für die heimische Flora, auch wenn Pilze ja keine Pflanzen sind.

von eFraid

Game Ovaire - Männermassenmord im Mutterleib

von Cuypi

Les saucisses apero - Niedliche Tiere töten, die ganz niedlichen

 

von Maple

…oder verunglimpfen: Love/Eat

auch von Cuypi

 

Doch auch politisch herrscht Meinungsfreiheit. Sei es bei der Glorifizierung des Überwachungsstaates,

Code barre von kek

Klassischer Kommunismusblasphemie

Read the Fucking Manual von Medialith

 

oder der in Deutschland immer schon gern adressierten Demonstranz völkischer Überlegenheit.

Made in Japan von Wormax

 

Erlaubt ist, was rockt. Wenn jetzt einer schwach wird: “Ooohr, die will ich auch haben” - Is nich Kinder! Jeder Druck ist wie gesagt limitiert. Wenn weg, dann weg. Was ihr hier seht war gestern, ihr seid jetzt mit dem Morgen an der Reihe. Ab geht die Post.PS: Wer Poitiers und Luc Tonnere schon verdrängt hat: La Fraise ist französisch für Erdbeere

wisdom-of-the-crowds

Wisdom of the Crowds

 

Eigentlich bin ich ein unangenehmer Zeitgenosse. Meine Texte haben stets einen Hang zur Zynik, ich poste nie in Foren und bin teilweise dafür verantwortlich, wenn unsere Kunden mit Imperativ-eMails unaufgefordert zugebombt werden. Das war auch letzten Freitag der Fall, als es galt besonders aktive Leute mal zum Spielstand bei Spreadshirt zu befragen. Und weil Forumshühne Ulrich Bartholmös dann tapfer den Ärger ausbadete, den ich verbrochen hatte, gab es sehr sehr gute Antworten. Und weil diese Antworten Respekt und meine Hochachtung verdienen, will ich sie diesmal nicht durch Harakirihumor zerfetzen lassen, sondern lasse sie stehen. Nackt. Copy-Paste. Ohne Corporate-Brainwash-Filtering.

 

Für Leute, die nicht in der Materie stecken, mag das vielleicht ein wenig konfus wirken, aber auch für die gibt es eine kleine Anleitung zum Unglücklichsein. Wenn ihr Denkanstöße habt, dürft ihr euch gerne an der Kommentarfunktion austoben. Die versteckt sich neuerdings unter der Überschrift. Oder noch besser: zur Diskussion beitragen. Ihr findet den ganzen Thread hier (Wort hier anklicken). Es reicht euer normaler Spreadshirt-Account. So. Jetzt geht es aber los:

shoert.de (shoert.de) sagt:schaffen kann es jeder.es gibt keinen maßnahmenkatalog den man bloß abarbeiten muß. es gibt keine “rich-by-spreadshirt-formel”.in meinem fall ging es ständig auf und ab. habe damals mit adwords begonnen, nachdem ich 14 tage im urlaub war und beim zurückkommen bemerken mußte das ich kein limit aktiveirt hatte, war ich um eine erfahrung reicher und um 1.500€ für adwordsklicks ärmer. habe monate mit 500 verkauften shirts erlebt, genauso wie monate mit 5 !1. ZIELGRUPPE finden, nein, damit ist nicht gemeint “LUSITGE SHIRTS FÜR LEUTE ZWISCHEN 12 und 50 jahren”2. Alle Komponeten des Shops Zielgruppenfreundlich konsequent im gesamten shop durchziehen. vom header, über artikelwahl, hintergrundfarbe, und und und. ( wer natürlich designtechnisch was drauf hat und für wen html&co alltag sind der tut sich dementsprechend leichter. )

3. logik und verstand einsetzen, nicht zuerst bestimmen was der shop alles haben oder können muß.zuerst festlegen was er auf gar keinen fall können soll.finger weg von blinkenden gifs, augenkrebsfördernden hintergrundfarben, etc. der einzige spreadshop der mit grellen farben erfolg hat ist www.romibello.de4. finger weg von google-seo-büchern like “auf platz eins unter ihrem topkeyword binnen 10 tagen, jetzt zum sonderpreis von 89€”, wenn das alles so einfach wäre dann würde spreadshirt nicht für teures geld coder und seos beschäftigen die tag für tag subdomains und neue keywortoptimerte unterseiten ins web knallen. der einzige der mit solchen büchern auf platz 1 kommt ist der verkäufer des buches, und zwar kommt der auf platz 1 in der kategorie “how to verarsch 1.000.000 internetusers in 10 days”.5. immer dran glauben, spreadshirt funktioniert, tagtäglich.6. es gibt keine größeren, umsatzstärkeren, schöneren, tolleren shops als deinen eigenen.es gibt einfach nur leute die den lernprozess den du gerade durchmachst halt schon vor 2,3 oder 5 jahren durchgenmacht haben. ich behaupte das 95% aller kunden aller spreadshops über suchmaschinen generiert werden.wer es nicht von berufswegen oder durch studium draufhat, der sollte die finger von flashmüll, javascript, etc. laßen. HTML ist einfach zu erlernen und suma-freundlich. (suma = Suchmaschinen, Anmk. d. Bloggers)

7. sumas brauchen text, relevanten text in allen variationen und schreibweisen : tshirt, tshirts, t-shirt. t-shirts, shirt, shirts,…………worte die in seiten nicht vorkommen, die können auch nicht gefunden werden.

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fs-europe (www.forbiddenshirts.de ) sagt:Also, sehr bedauerlich ist, das es im Spreadshop Shopverzeichnis keine Möglichkeit mehr gibt gezielt durch Suchbegriffe Shirts ausfindig zu machen. Es ist einfach nervig sich durch dutzende Seiten zu klicken und meist immer die gleichen Sachen (nur in unterschiedlichen Farbkombis) zu sehen. Da sollte sich was ändern.

Wünsche mir fast das gute alte Shopverzeichnis wieder. Da waren die Shops auch in Kategorien sortiert und es gab eine Top 3 die ganz oben gelistet war und auch einen Shop des Monats. Die restlichen Shops wurden mit einen kleinen Banner in einer Liste + kurzen Text darunter aufgeführt.Wer von den Spreadshops den meisten Umsatz macht ist für mich nicht interessant, und dem Kunden der zu seinem individuelles Produkt kommen will hilft das wohl auch herzlich wenig. Ich denke das Spreadshirt daher eher Shops hervorheben und fördern sollte, die sich um Einzigartigkeit, Qualität und kreativen Spirit bemühen, aber bislang nur wenig Aufmerksamkeit bekommen. Natürlich ist das auch eine Frage wie sich Spreadshirt nach aussen hin geben möchte. So im Kreis von Designern und unabhängigen Labels geniesst Spreadshirt eh keinen besonders guten Ruf und wird mit „Proll-Shirts“ und Massenware in Verbindung gebracht. Aber auch keine Überraschung wenn im Shopverzeichnis die reine Masse überwiegt und eine Menge an sehenswerten Sachen einfach untergeht. In welche Richtung soll es in Zukunft gehen?

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doggenhaus (www.sosdoggen.de/wp) sagt:Was mir gefallen würde: Eine deutliche “offline” Position von Spreadshirt. Hatte ich schon einmal angesprochen, durch ganz andere Aktivitäten. Eine Art Übershop wie die USA Version, die aber auch offline in bestimmten passenden Ecken beworben wird. Zum BEispiel durch ein Bestellterminal in Cafe’s (Starbucks, McCafe und andere Treffpunkte - Da sehe ich echte Shirts von euch rumlaufen, da gehört auch extra BEstellmöglichkeit hin). Oder eine Bestellterminallösung in solch ausgewählten Ecken wie es für Onlinefotodienste gibt.Ein Laden in dem nicht nur Contest Winner a la Derby gezeigt werden, sondern Motive aus den Shops. Motive die gut verkauft werden, eine Spready eigene Jury gut findet oder zu zeitgeistaktuellen Dingen passen.Gezielte Partnerschaften mit bestimmten Marken. Kann mir eine Crumpler Tasche auch mit Aufdruck vorstellen… Und so weiter! Nicht nur billige Shirts oder ein paar AA’s, ein paar andere, entweder Biologisch saubere oder einfach modisch angesagte Produkte, die eben auch beim Produkthersteller beworben werden. Oder Themen - Die Spreadshirt offen bewirbt, als Zeitaktionen.Die Banner im Affiliate gefallen mir rein gar nicht, auch nach der Änderung. Finde hier könnte man immer mehr tun. —-don (URLos glücklich) sagt:Bitte, bitte nennt es auf keine Fall “Marketplace”, nennt es Marktplatz! Erkennt die Zeichen der Zeit! Englisch ist so was von abgegriffen, klingt pseudokosmopolitisch oder einfach nur einfältig kommerziell. In Ostberlin kann man gerade wunderbar die Wiederentdeckung der Deutschen Sprache bewundern. Kleine Modegeschäfte wetteifern geradezu um den originellsten Namen.Im Vergleich sieht man dann erst unsere Demut vor der angloamerikanischen Welt und wie wir uns dabei lächerlich machen. Aber warum? Unsere Sprache ist mannigfaltig und wunderschön!!!

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Charakterlos 2.0

Cow

Klassisches Branding ist ein sehr egoistischer Prozess. Er macht sogar vor Tierquälerei nicht halt. Man schnappe sich ein Rind seiner Wahl, lege ein Eisen ins Feuer und… 3 … 2 … 1 … muh … meins. Kommt nun die Vorsilbe Corporate ins Spiel, ändert sich auch nicht wirklich viel. Gut, es addieren sich Sachen wie Charakter zeigen, unverwechselbar sein und natürlich gemocht werden. Aber im Grunde ist es immer noch simpel zu umschreiben mit Pimp my Ride für Manager und sonstige Zahlenfaschisten.

Nun schleicht sich aber seit der Jahrtausendwende mit 2.0 die Basisdemokratie ein (womit Faschisten jeglicher Coleur schon immer ein Problem hatten) und ruiniert die ganze Top-Down-Harmonie. Jeder connected, jeder hat Einfluß, alles kann, nichts muss. Wenn aber jetzt alle über das Ganze entscheiden, wie werde ich als der eigentliche Hersteller bzw. “das Produkt” nach außen hin einzigartig? Besser noch:

Wie brande ich Crowd Sourcing à la 2.0?

Die Wahrheit braucht immer einen Mutigen, der sie ausspricht. Der letzte mutige Narr, der meinte die Wahrheit auf seiner Seite zu haben, sagte schlichtweg “Das mit der Frau fand ich aber besser. Das neue ist irgendwie charakterlos!”.

Logo old

Was war geschehen?

Auf dem Spreadshirt-Herbstfest letzten Samstag hatte der Chef stolz verkündet, dass nun der kollektive Meinungsbildungsprozeß abgeschlossen ist und damit der Fingerprint als neues Logo das Maß aller Dinge sei. Spreadshirt nun einen Schritt weiter Richtung Global Shirt-Leadership ist und im Grunde alles prima. Doch der Vorwurf der Charakterlosigkeit, der steht im Raum. Und damit das aktive Produkt-Branding aus der Akteursperspektive. Optisch auf der Höhe der Zeit, wurde das Logo zwar vorkanalisiert, aber entschieden hat letztendlich die Masse. Kann also ein Dienstleister, der mehr als nur ein Standbein auf Crowd Sourcing à la 2.0 hat, überhaupt klassische Branding-Strategien verfolgen?

Logo New

Mal kurz zum Vergleich:

Charakterstruktur benennt das englische Wikipedia als: ein System von dauerhaften motivatorischen und anderen Wesenszügen, die sich in typischer Weise daran abzeichnen, wie das Individuum im Bezug auf andere Individuen und sonstige Herausforderungen reagiert. Das Wort Struktur deutet dabei darauf hin, dass diese mannigfaltigen Eigenschaften und erlernten Muster in vielfältiger Weise miteinander verbunden sind, so dass damit das gesamte System gegenüber Veränderungen relativ resistent ist. Heißt also ruhig mit Ecken und Kanten, aber sich selber treu bleiben. Im Grunde wissen wo’s lang geht.

Gut, schauen wir jetzt in die Branding Ecke. Hier heißt es: Corporate Branding soll ein unverwechselbares Profil eines Unternehmens nach innen und außen erzeugen. Angeblich sollen drei Parameter den Erfolg der Markenführung bestimmen: 1. die Ziele des Managements, 2. die bestehende interne Kultur und 3. das externe Image bei Kunden, Medien. Die sogenannte „wertkreative Kommunikation“ verknüpft diese drei Parameter, um eine attraktive Unternehmensmarke entstehen zu lassen. Resümee hier: Ziel setzen, kreativ die Sau raus lassen und hoffen das beides am Ende zusammen paßt, Charakter schaffen schlichtweg. Im Grunde auch wissen wo’s lang geht.Nun die giftige Zutat Nummer drei, das Crowd Sourcing. Wikipedia ist hier noch nicht so weit, deshalb näher ran an die originale Quelle. Der Blog von Wired-Author Jeff Howe gibt bereitwillig Auskunft. Frei übersetzt handelt es sich um Crowd Sourcing, wenn ein Unternehmen oder eine Institution eine Funktion, die traditionell von Angestellten ausgeübt wurde, an ein undefiniertes (und üblicherweise großes) Netzwerk von Menschen abgibt, in dem es keinerlei Ausschlußkriterien gibt.

Jetzt kommt’s: Undefiniert und keinerlei Ausschlußkriterien. Wir haben also keine Ahnung wo’s lang geht! Das Logo ein Tropfen aus dem Meer des Chaos. Damit wiederum Spreadshirt, gleichzeitig aber auch nicht, weil nicht home grown. Ist es nun eigentlich möglich ein greifbares Bild eines Unternehmens zu schaffen, wenn jeder irgendwie irgendwas dazu beitragen kann? Ist das dann noch die Suppe, die nach dem Schweiß der Spreadshirt-Getriebenen schmeckt oder sind alle crowd sourcenden 2.0-Unternehmen dazu verdammt, zurechtgeschliffen zu enden, wie ein Flußbettkiesel in einem chinesischen Kampfsportfilm?

Was macht ein Unternehmen, welches seinen eigenen Charakter aus den nichteigenen Taten vieler anderer generiert, eigentlich unverwechselbar?




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