Nach der Spiegel-Nachricht über eine Aktivistin, die bei Tchibo ein Spreadshirt mit dem Vorwurf “gefertigt für Hungerlöhne” bestellte, haben manche von Euch gefragt, ob da was dran ist - und woher wir unsere Roh-Waren eigentlich alle beziehen. Zunächst einmal zur ersten Frage: nein, da ist nichts dran.
Zur Herkunfsfrage und ihren Facetten möchten wir jetzt einige Einblicke geben. Erste Erkenntnis: ein lückenloser Nachweis für alle Produkte in unserem Sortiment ist schwieriger, als wir dachten (was man auch an den mitunter kontroversen Diskussionen zu dem Thema in Blogs sehen kann, z.B. vital-genuss, Robert Basic, bissige liberale, bei der Aktivistin Kirsten Brodde selbst).
Und dass es bis jetzt gedauert hat, das zu beantworten, hat durchaus einen guten Grund: die Angelegenheit ist so wichtig, wie sie komplex ist. Mit einem Schnellschl(l)uss, Dementi oder sonstigen Erste-Hilfe-Maßnahmen tun wir niemandem einen Gefallen. Tatsache ist auch: wir beschäftigen uns schon immer mit der ethischen Dimension unserer Handlungen, zum Beispiel wenn es darum geht, welche Motive gedruckt werden sollten und welche nicht. Aus diesem Grund wollen wir hier und jetzt auch kein abschließendes Statement zu diesem Thema geben, sondern nehmen den Ball an und geben gerne Einblicke zum Status Quo.
Continue reading ‘Eine Nachricht und ihre Geschichte’













