
Moinsen.
Der ursprüngliche Plan war ja, mich schon am Ende des ersten Tages auf dem Hamburger “Wordcamp” hier zu Wort zu melden.
Aber erstens waren Hunger und Durst dann größer als mein Mitteilungsbedürfnis, zweitens verbrachten 50% der anwesenden Menschen eh die gesamte Zeit mit Live-Blogging per Laptop, Telefon oder Hybrid-Geräten und drittens machte sich bei mir beim Lesen einiger dieser unmittelbaren und deshalb zwanghaft recht standardmäßigen (”das Wetter ist typisch hanseatisch”, “die Location ist der Wahnsinn”, das “Essen ist lecker”, “ich sitze gerade in einer Session zu …” etc.) Mikro-Posts das Gefühl breit, dass es vielleicht doch nicht schadet, die Dinge erst einmal sacken zu lassen und die aus meinen Augen essentiellen Eindrücke zu kondensieren, bevor man sie der Welt via zugänglich macht.
So ist es also Sonntag Abend bis zu dieser Review geworden und ich sitze bereits im ICE zurück nach Leipzig, während ich die Zeilen tippe.
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