Archive for the 'Umwelt' Category

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Testlabor#2 - Machen Bio-Shirts früher schlapp?

(Beitrag zur Green Glamour Blogparade vom Otto Fashion Blog)

Shirts aus Biobaumwolle sind gut für Mensch und Umwelt. Weil ohne Pestizide angebaut, die den Boden ja ziemlich versauen können. Aber: sind sie auch qualitativ gleichwertig? Können sie mit Shirts aus herkömmlicher Baumwolle mithalten? Oder laufen sie massiv ein, gehen aus der Form? Um das zu beantworten, gehen wir ins Spreadshirt Testlab. Kommt mit..

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Umgeschaut: Nachhaltigkeit bei anderen

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Die Debatte um Nachhaltigkeit bei Textilien hat an Fahrt gewonnen. Und droht auch schon wieder einzuschlafen. Aber nicht für uns: während wir dabei sind, die Herkunft unserer Produkte nachzuweisen und zu veröffentlichen, schauen wir auch, wie die anderen das machen. Patagonia zum Beispiel. Der Anbieter von Outdoor-Kleidung aus Kalifornien gilt als Vorzeigeunternehmen, mit paradiesischen Bedingungen für Angestellte und Fasern. Ich sag nur: drei Stunden Mittagspause zum Surfen oder Radfahren, firmeneigener Kindergarten, zwei Monate Umweltpraktikum pro Jahr. Und der Laden brummt. Letzte Innovation: die eigenen Produkte werden gnadenlos schlechtgemacht. Oder auch gut, je nach Umweltbilanz. Kodename: Footprint Chronicles

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Eine Nachricht und ihre Geschichte

Nach der Spiegel-Nachricht über eine Aktivistin, die bei Tchibo ein Spreadshirt mit dem Vorwurf “gefertigt für Hungerlöhne” bestellte, haben manche von Euch gefragt, ob da was dran ist - und woher wir unsere Roh-Waren eigentlich alle beziehen. Zunächst einmal zur ersten Frage: nein, da ist nichts dran.

Zur Herkunfsfrage und ihren Facetten möchten wir jetzt einige Einblicke geben. Erste Erkenntnis: ein lückenloser Nachweis für alle Produkte in unserem Sortiment ist schwieriger, als wir dachten (was man auch an den mitunter kontroversen Diskussionen zu dem Thema in Blogs sehen kann, z.B. vital-genuss, Robert Basic, bissige liberale, bei der Aktivistin Kirsten Brodde selbst).

Und dass es bis jetzt gedauert hat, das zu beantworten, hat durchaus einen guten Grund: die Angelegenheit ist so wichtig, wie sie komplex ist. Mit einem Schnellschl(l)uss, Dementi oder sonstigen Erste-Hilfe-Maßnahmen tun wir niemandem einen Gefallen. Tatsache ist auch: wir beschäftigen uns schon immer mit der ethischen Dimension unserer Handlungen, zum Beispiel wenn es darum geht, welche Motive gedruckt werden sollten und welche nicht. Aus diesem Grund wollen wir hier und jetzt auch kein abschließendes Statement zu diesem Thema geben, sondern nehmen den Ball an und geben gerne Einblicke zum Status Quo.
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Earth Day Spende

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1294 Shirts und weitere Artikel aus Biobaumwolle habt Ihr in nur vier Wochen gekauft. Hut ab! Das sind vor allem auch gute Nachrichten für Earth Day Deutschland e.V. Der Umweltverein kann jetzt nämlich 3882 Euro mehr in seine Aufklärungsprojekte stecken, da wir für jeden verkauften Artikel - wie angekündigt - 3 Euro gespendet haben. Die Gesamtsumme ist übrigens fast das dreifache des Ertrages aus der Vorjahresaktion. Im Bild seht Ihr Grundschüler, die am Projekt “Rettet die Arten” teilnehmen.

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Green Camp in Frankfurt

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Am Samstag lud Christoph Harrach von Karmakonsum zum Green Camp: Blogger, Nachhaltigkeitsmanager und andere Menschen mit mehr als dreizeiligen Berufsbeschreibungen trafen sich in Frankfurt, um Umweltthemen und ethisches Kaufverhalten (LOHAS) zu diskutieren. Wichtige Frage: wie kann man in der Textilbranche das Bewusstsein für den Wert von Biomaterialien und fairem Anbau schaffen?

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Retourkutschen - wohin mit den alten Shirts?

laFraise Organics Verpackungen
Im Rückblick hatte ich schon angedeutet, dass auch das Thema Verpackung und Altkleidersammlung auf unserer “grünen Liste” stehen.

Zum Thema Verpackung ein kurzes Update: Wir werden die Papiertaschen von laFraise Organics auch mal im “regulären Spreadshirt-Betrieb” testen, und vielleicht ist das ja auch was für unsere Standardsendungen - dann allerdings eher langfristig (da man Verpackungsmaterial nicht jede Woche einkauft). Wenn Ihr jedenfalls demnächst ein Shirt in einer braunen Papiertüte erhaltet, nicht wundern.

Dann wäre noch die Frage: Was machen wir eigentlich mit Retouren - also mit den Teilen, die an uns zurückgehen?

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“ecOlympics”: Siegerehrung (noch nicht ganz)

Medaille

So - drei Tage “Wettkampf” zwischen uns und laFraise sind vorbei. “Müll trennen/vermeiden”, “Energie/Wasser sparen” und “gesund leben” waren die Disziplinen. Im Folgenden stell ich mal gegenüber, was wir und was die laFraise-Menschen geleistet haben.

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Spaß am Dienstag - der zweite Reh-Bus

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Und wieder ist Rätselzeit: diesesmal suchen wir einen Begriff, der mit Kleidung und Nachhaltigkeit zu tun hat. Übrigens: zum heutigen Earth Day knüpfen wir an unsere Spenden-Aktion vom letzten Jahr an. Sprich: für jeden verkauften Bio-Artikel (zum Beispiel diesen, diesen oder diesen - inklusive der großenteils aus Biobaumwolle hergestellten Kinderbekleidung) aus dem Spreadshirt-Sortiment spenden wir 3 Euro an das deutsche Earth Day Komitee. Aktion läuft von heute bis 22. Mai.

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Raus, weg - verschwindet! So wird man Flecken auf die sanfte Tour wieder los.

KeyVisualeartDay

UtopiaSpecial
© Utopia

Ein Post von Anne Henneken, Utopia-Redakteurin und jetzt.de-Kolumnistin.

D: Cooles Shirt!
U: Danke. Gib mir mal den Saft.
D: Hier.
U: Danke .. iiiigitt, so’n Mist. Wer denkt sich denn so’ nen selten dämlichen Verschluss aus. Das geht doch nie raus …

In uns allen schlummern latente Saft-über-die-Hose-Kipper, Rotweinverschütter und Kaffeekleckerer.
Flecken machen kann jeder, schnell, einfach und fast überall. Bei Leuten wie Jackson Pollock wird Kunst daraus, beim Durchschnittskleckerer wie unsereiner eher Ärger oder – wenn’s das teure Designerteil trifft – sogar ein Versicherungsfall.

Was ist eigentlich ein Fleck? Ein schönes Fleckchen Erde sagt man ja gern, wenn man von einem Ort besonders beeindruckt ist, der nachwirkt. Von einem schönen Fleckchen Rotwein oder Kakao ist allerdings nie die Rede, obwohl beides ja sogar ziemlich sichtbare Spuren hinterlässt.

Reinigungsprofis teilen Flecken nach den Grundstoffen ein, die sie verursachen, wie beispielsweise Fett (Nutella, Butter, Schuhcreme), Eiweiß (Blut, Knoblauchsauce, Milch) oder Farbstoffe (Saft). Am schwierigsten sind so genannte Kombinationsflecken zu entfernen, also Flecken die aus mehreren Grundstoffen bestehen. Ein Kakaofleck ist so ein “Fleck für Fortgeschrittene”, weil er neben Fett und Eiweiß auch dunkle Farbpigmente drin sind.

Zur kunstgerechten Eliminierung solcher Flecken findet man heute in jedem Drogeriemarkt ein ganzes Arsenal diverser Fleckenentferner. Aus umwelttechnischer Sicht leider alles keine Engel, denn viele dieser chemischen Fleckenmittel enthalten aggressive Lösungs- und Bleichmittel (Wasserstoffperoxid). Die greifen nicht nur die Fasern der Kleider an, sondern belasten auch Gewässer und Umwelt. Dabei lässt sich fast jede Materie, die am falschen Platz gelandet ist, auch mit umwelt- und gewebeschonenderen Mitteln vertreiben. Gut, wenn man ein paar davon kennt:

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Flex und Flock und wie passt das zum Earth Day

KeyVisualeartDay

Ein sehr großer Anteil (take another wild guess ;-)) aller Shirts, die bei Spreadshirt Tag für Tag bestellt werden, will mit “Flock” oder “Flex” - also unseren Vorzeige-On-Demand-Druckvarianten - veredelt werden. Das freut uns - weil wir von der Qualität dieser beiden Plottdruckarten mehr als überzeugt sind. Die Dinger halten.

Gerade um den Earth Day stellt man sich aber die Frage, ob die Dinger vielleicht sogar zu lange halten. Ich habe es zwar noch nicht getestet, aber ich schätze den Zeitraum, in dem sich Flock- oder Flex-Aufdrucke biologisch abbauen, relativ lange ein…

Das ist aber halb so schlimm, würde ich sagen. Wer Shirts wegwirft, der darf auch nicht erwarten, dass sie sich von heute auf morgen vollständig in Humus verwandeln. Wer nachhaltig handeln möchte, gibt seine Shirts zur Altkleidersammlung (auch bei Spreadshirt landen Fehldrucke in der DRK-Kiste) oder aber - das ist die moderne Spielform - tauscht sie online gegen andere Gebrauchte aus. Das geht z. B. bei Rehash.

Entscheidender als die Frage, wie umweltverträglich ein mit Flex oder Flock bedrucktes Shirt nach der Herstellung ist, sind daher aus meiner Sicht folgende Sachen:

  • Wie verträglich sind Flex oder Flock für den Menschen, der sie mehr oder weniger nah an der Haut tragen?
  • Woraus bestehen Flock- und Flexfolien?
  • Wieviel Folienmüll fällt in der Druckvorstufe an? und
  • Was wird mit diesem Müll gemacht?

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