Viel wird geschrieben über das diesjährige Melt Festival (u.a. im Style Spion und in der SZ). Manchmal z. B. dass es zu voll gewesen sei, dass es zu wenig Duschen gegeben hätte und dass die Securities Nazis gewesen wären. Nichts davon kann ich nach meiner Melt-Premiere bestätigen.
Ok - auch ich habe mich am Freitag Abend ein wenig über die Länge der Gästelisten-Schlange gewundert (was an sich aber eh ein Luxusproblem ist) - ansonsten war ich schwer begeistert. Ich musste zu keiner Zeit nur eine Minute auf den Einlass warten, gebadet habe ich zu HipHop und Reggae im See und die Sicherheitsmänner hatten zwar häufig Glatzen, waren aber immer nett zu mir.
Freitag Nacht habe ich dann im wesentlichen nur Modeselektor gesehen, die - wie zu erwarten - recht gut waren.
Der eigentliche Grund für meinen Melt-Besuch war jedoch der Samstag. An diesem hatte Daniel Haaksman vom Label “Man Recordings” das Programm für die Red Bull Music Academy Stage zusammengestellt. Viele (deutsch-)brasilianische Baile Funk-Acts, Beware - ein austro-asiatischer DJ-Gott, Daniel selbst und die Crookers aus Italien waren vor Ort und haben eine 12-stündige Definition des Planet Rock 2.0 abgeliefert. Selten so gut gefeiert hierzulande…
Auch gut: DJ Beware, MC Gringo und die Crookers haben sich in den von uns gesponsorten “Funk Mundial”-Spreadshirts sichtlich wohlgefühlt (s. Bildergallerie oben).
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