Archive for the 'Bundestagswahl 2009' Category

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Wahlfahrt 09 in Heuhotel Reddebeitz: Kampf gegen Atomkraft


Der fünfte (und letzte) Teil der Wahlfahrt 09- Serie kommt aus dem Heuhotel Reddebeitz im Wendland.

Das Heuhotel Reddebeitz bei Lüchow ist einer der zentralen Orte des Widerstands gegen das Zwischenlager für Atommüll in Gorleben. Unter rauschenden Kastanienbäumen und zwischen roten Backsteinmauern haben schon unzählige Atomkraftgegner übernachtet, diskutiert und den Tag X vorbereitet. In dieser Tradition sehen sich auch die Teilnehmer des Freiwilligen Ökologischen Jahres, die kurz vor der Bundestagswahl eine Radtour durchs Wendland machen. Atomkraft ist noch immer ein Thema, bei dem Streit aufkommen kann: „Manche denken eben nach und andere denken nur an sich“, sagt Gesa Krone, die 20-jährige hat die Erfahrung gemacht, dass die Frage, wer für und wer gegen Atomkraft ist, vom jeweiligen Umfeld abhängt: „Viele glauben halt alles, was sie lesen. Und sie denken, dass ihnen schon nichts passieren wird.“ Gesa Krone und ihre Freunde Lisanne Kolbe, Gesche Böbinger, Frieda Gier und Damian MC Phillon sind gegen Atomkraft, und obwohl die Grünen im Atomkonsens nicht die schnelle Abschaltung aller AKWs in Deutschland durchsetzen konnten, sind sie für die FÖJler „schon eine wichtige Partei“. Eine „politische Heimat“ sehen die Freiwilligen allerdings nicht in der Partei, aber immer noch die beste Entscheidung gegen eine mögliche schwarz-gelbe Koalition

Der Widerstand in Gorleben, sagen die Freiwilligen, habe sich geändert, einerseits greifen einige Demonstranten zwar zu immer drastischeren Methoden – sie betonieren sich ein oder ketten sich an die Bahnschienen, die die Castorbehälter ins Zwischenlager Gorleben bringen sollen. Andererseits aber, sei die Idee des Naturschutzes in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Auch Gesa Krone, Lisanne Kolbe und die anderen wollen später in Berufen arbeiten, die etwas mit Umwelt zu tun haben. Und sie können sich auch vorstellen, ins Wendland zu ziehen – „hier ist die Natur so schön“, sagen sie. Trotz, oder gerade wegen des Atommüll Zwischenlagers in Gorleben steht die nächste Generation von Aktivisten also bereit. Nur der 18-jährige Damian Mc Phillon ist nicht dabei – sein Vater kommt aus Schottland, nach dem FÖJ will Damian dorthin ziehen. „Schön ist die Natur dort auch“, sagt er.

Mehr Berichte des Wahlfahrt 09-Teams und Wahlfahrt-09 T-Shirts gibt´s auf der Wahlfahrt 09-Website.

(oben im Bild von links nach rechts: Lisanne Kolbe, Damian Mc Phillon, Gesa Krone, Gesche Böbinger und Frieda Gier)

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Wahlfahrt 09 in Duisburg-Marxloh - “Ich wähle zum ersten Mal”

Der vierte Teil der Wahlfahrt 09-Serie kommt aus Duisburg-Marxloh in Nordrhein Westfalen.
 
Wahlfahrt09 in Duisburg-Marxloh. Der Stadtteil ist berühmt für seine Currywurst und für seine Moschee, die eine der größten in Deutschland ist. Wie viele andere Städte des Ruhrpotts leidet auch Marxloh darunter, dass das lokale Stahlwerk immer weniger Arbeitsplätze bietet. Dafür wird Marxloh immer interantionaler: In dem alten Arbeiterstadtteil hat inzwischen mehr als jeder Dritte einen Migrationshintergrund. Zeichen der Postindustrialisierung in Marxloh sind die reiche Auswahl an Dönerbuden und Brautmodengeschäften.
 
Karsten Ludwig (17) hat in der großen Pause kurz am Wahlfahrtmobil Station gemacht. Er ist Schüler am Sophie-Scholl-Berufskolleg in Duisburg-Marxloh.
 
“Ich gehe seit diesem Sommer hier in Duisburg-Marxloh zur Schule. Ich finde es sehr gut, dass es so multikulturell ist, dass hier sehr viele Nationalitäten aufeinander treffen, dass es sich vermixt. Bei uns in der Klasse haben wir keinen einzigen Türken, aber in der Schule. In den Bildungsgängen, in denen man sich zum Koch, zur Servicefachkraft ausbilden lassen kann oder neben dem Abitur noch eine Ausbildung macht, sind auf jeden Fall viele Nationalitäten. Ich finde, das funktioniert gut.”

Gleich muss er wieder in die Schule zurück. Dort treten alle Direktkandidaten des Wahlkreises zur Diskussion mit den Oberstufenschülern an. Eine gute Gelegenheit für die Politiker, gleich mehrere hundert Erstwähler für sich zu gewinnen. Karsten sympathisiert mit der neu gegründeten Piratenpartei, die sind bei der Runde allerdings nicht vertreten.

“Ich bin gegen Videoüberwachung und Internetzensur. Im Netz bin ich viel bei Twitter und anderen sozialen Netzwerken wie SchülerVZ und Myspace. Bei SchülerVZ gebe ich das frei, was ich Leuten in persönlichen Gesprächen auch erzählen würde. Ich achte darauf, dass keine Alkoholfotos von mir im Netz sind. Ich glaube, ich gehe damit bewusster um als andere Leute, die ich kenne. Ich kommuniziere und arbeite auch viel im Internet, mache Webseiten für lokale Firmen und Flyerdesign für Parties von Freunden. Private Dinge, die ein Arbeitgeber beim Googlen nicht finden sollte, die stelle ich nicht rein.”

Karsten wird kurz vor der Bundestagswahl 18. Also ein Erstwähler, den es zu begeistern gilt. Trotz Sympathie für die Piraten wird er wahrscheinlich die Grünen wählen.

“Deren Programm deckt sich am meisten mit meinen Ansichten und die Grünen sind eben symphatisch.”

Mehr Berichte des Wahlfahrt 09-Teams und Wahlfahrt-09 T-Shirts gibt´s auf der Wahlfahrt 09-Website.

(Foto von Milos Djuric)

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Wahlfahrt 09 in Wiesbaden: Grün aus Überzeugung

Der dritte Teil der Wahlfahrt 09-Serie kommt aus der Landeshauptstadt Wiesbaden.
 
In Wiesbaden regiert Jamaika! Im Rathaus der hessischen Landeshauptstadt haben sich CDU, FDP und Grüne zu einer Koalition zusammengeschlossen – ein Bündnis mit vielen Kabbeleien. Gerade die Grünen müssen häufig mit Schwarz-Gelb um ihre Position kämpfen. Als umweltpolitische Partei wehren sie sich zum Beispiel gegen den geplanten Bau eines riesigen Kohlekraftwerkes, das CDU und FDP nicht ganz so kritisch sehen.
 
Daniel Herwig (28) ist seit Anfang 2008 grün. Er hätte sich gewünscht, dass die Grünen sich im Koalitionsvertrag eindeutig gegen das Kohlekraftwerk positionieren. Dort steht lediglich, dass die Koalition, das Kraftwerk „kritisch“ sieht. Aber er nimmt es sportlich: „Es ist wichtig, eine Vision zu haben. Und die habe ich. Ich will in der Partei für meine Ziele kämpfen, und wir werden uns weiter gegen das Kohlekraftwerk wehren.“
 
Um noch mehr grüne Visionäre zu gewinnen, hat er in Wiesbaden die Green Scouts ins Leben gerufen. Sie gehen auf junge Menschen zu, wollen sie für die Politik der Grünen interessieren, ohne gleich mit der Beitrittserklärung zu winken. „Es geht sehr viel über den persönlichen Kontakt. Ich habe mich selbst lange nicht getraut, in die Geschäftsstelle der Grünen zu gehen, einfach weil ich keinen kannte. Also habe ich mich auf der Internetseite umgeschaut und unter der Rubrik ‚Mitglied werden’, sollte ich gleich ein Formular mit allen meinen Daten ausfüllen. Das wirkt abschrecken.“

Also stellt er sich in seinem Green Scouts T-Shirt jetzt zum Beispiel vor Festivals, redet mit den Leuten und wenn er merkt, sie interessieren sich für das, was die Grünen machen, erklärt er noch ein bisschen mehr. Und: er tauscht Nummern, damit sie sich mit ihren Fragen direkt an ihn wenden können.

Mehr Berichte des Wahlfahrt 09-Teams und Wahlfahrt-09 T-Shirts gibt´s auf der Wahlfahrt 09-Website.

(Foto von Milos Djuric)

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Die Bundestagswahl 2009 in T-Shirts: “Das Volk will Busen”

Noch 25 Tage bis zur Bundestagswahl. In unserer Reihe “Die Bundestagswahl 2009 in T-Shirts” stellen wir Euch Woche für Woche Wahlkampf-Shirt-Shops und ihre Macher vor.

Vor zwei Wochen hatten wir Robert Heinrich (Bündnis 90/Die Grünen), letzte Woche Lutz Johannsen (SPD) im Gespräch.

Aus gegebenen Anlass - unser Partner Pro Sieben strahlt am 13. September um 20:15 Uhr “Simpson - Der Film” aus - diese Woche im Interview: seine Gelbheit Homer Simpson (Die Simpsons) höchstpersönlich und sein Spinn Doctor, der unter anderem auch für die Simpson(s) T-Shirts verantwortlich ist.

Die beiden äußern sich zu XXL T-Shirts, “Mehr Busen” als zentralem Wahlkampfthema und potentiellen Koalitionspartnern.
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Wahlfahrt 09 in Erding: “Von früh bis spät hinters Licht geführt”

Im zweiten Teil der Wahlfahrt 09-Serie berichtet Thomas Trappe aus Erding in Bayern:
 
Florian Lechner, 70, ist Glaskünstler. In Erding machte er Station mit seiner Präsentation “Transparenz”. Er bespielte dabei mit verschiedenen Gegenständen Glas und erzeugte dabei eine illustre Geräuschkulisse.
 
Leichtigkeit schient Lechners Lebensmotto zu sein, das will er auch mit seiner Kleidung aus Leinen ausdrücken. Die ist “bei der Hitze” praktisch und ermöglicht vor allem Bewegungsfreiheit, sagt Lechner. Außerdem findet er den Stoff einfach schön, er drücke “Gleichgewicht und Balance” aus: “Ich will mich einfach bewegen können.”
 
In seiner Präsentation ist auch ein Werk mit dem Titel “Tibet” zu sein, damit will er auf die politische Situation in der Region aufmerksam machen. Der Spiegel sie der einzige Spiegel, in dem man sich so sieht, wie man wirklich ist, nämlich nicht spiegelverkehrt. Das erreicht er durch eine Krümmung in dem Spiegel-Glas-Komplex. Was der Region vor allem fehlt, ist Transparenz, meint Lechner. Dagegen will er protestieren.
 
Doch nicht nur in China fehlte ihm diese Transparenz, sagt der Künstler. Sondern auch in Deutschland.

Wir werden von früh bis spät hinters Licht geführt

sagt der, dem das Licht ins seiner Kunst ja sehr viel bedeutet. Er wird die transparenteste Partei wählen, wahrscheinlich eine der Kleineren, sagt er. Bei den Großen vermisse er die Transparenz schon lange.

Mehr Berichte des Wahlfahrt 09-Teams und Wahlfahrt-09 T-Shirts gibt´s auf der Wahlfahrt 09-Website.

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Die Bundestagswahl 2009 in T-Shirts: “SPD-Logo ist Aussage genug”

Morgen in genau vier Wochen - am 27. September 2009 - ist Bundestagswahl.
 
Im Vorfeld der Wahl bieten wir im Rahmen der Wahlfahrt 09-Gastbeiträge “Wahlkampfberichterstattung abseits großer Parteien, Wahlslogans und Dienstwagenskandälchen” eine Plattform und schauen in der Reihe “Die Bundestagswahl 2009 in T-Shirts” hinter die Kulissen von Wahlkampf-T-Shirt-Shops.
 
In der Interviewserie zum Thema Wahlkampf-T-Shirts hatten wir letzte Woche mit Robert Heinrich über den T-Shirt-Shop von Bündnis 90/Die Grünen gesprochen.
 
Diese Woche im Gespräch: Lutz Johannsen von der Image Ident Marketing GmbH. Er ist unter anderem für den T-Shirt-Shop der SPD verantwortlich.

Warum - und wie - haben Sie sich entschieden, einen Shirt-Shop zu eröffnen?

Wir wollen unseren Kunden eine breite Palette an Produkten anbieten. Dazu gehören auch T-Shirts. Mit dem Spreadshirt-Shop können wir allen Gliederungen der SPD gerecht werden, da sie eigene Logos und Texte verwenden können.

Wer hat die Entscheidung getroffen?

IMAGE hat nach einigem Überlegen und Vergleichen die Entscheidung getroffen.

Was ist Ihre Zielsetzung mit dem Shop?
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Wahlfahrt 09 in Halle Salle - “Leerstand als Chance”

Wahlfahrt09, das “mobile Journal-
istenbüro auf Deutschlandreise”, ist ein Projekt junger Fotografen und Journalisten, die im Vorfeld der Bundestagswahl 2009 zwanzig Städte der Republik bereisen, um Wahlkampfberichterstattung “abseits großer Parteien, Wahlslogans und Dienstwagenskandälchen” zu machen.
 
Das finden wir sehr unterstützenswert und freuen uns, dass uns die Wahlfahrer in den kommenden Tagen und Wochen exklusive Eindrücke ihrer Reise hier im Blog zur Verfügung stellen werden. Sie werden uns erzählen, wo sie gerade sind, was Menschen an diesem Ort bewegt und uns gleichzeitig zeigen, was die “Kleider der Wahl” sind, die die Menschen tragen, denen sie auf ihrer Reise begegnen. (Wenn sie nicht gerade eines der Wahlfahrt09-Shirts übergestülpt bekommen haben :-).)
 
Den Anfang macht heute Lu-Yen Roloff. Ihr Gastbeitrag kommt aus Halle:
 
Die Wahlfahrt09 in Halle an der Saale. Halle ist eine schrumpfende Stadt. Lebten zu Wendezeiten noch über 300.000 Bewohner in Halle, sind es heute nur noch 232.000 Menschen. In den Neubauvierteln wird rückgebaut oder abgerissen, selbst schöne Altbauten trifft es. Denn die Stadt Halle hat kein Geld für aufwändige Sanierungen, viele Häuser sind denkmalgeschützt.

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Die Bundestagswahl 2009 in T-Shirts: Für mehr Grün in den Straßen

Am US-amerikanischen Präsident- schafts-Wahlkampf konnte man schön sehen, dass T-Shirts eine immer größere Rolle spielen, um politische Präferenzen und Anliegen zur Schau zu tragen. Und auch wenn in Deutschland die Entwicklung sicherlich noch weniger weit forgeschritten ist (mag evtl. auch am Charme der Spitzenkandidaten der beiden sog. “Volksparteien” liegen), gehören Polit-Ts im Bundestagswahlkampf 2009 bei (fast) allen Parteien zum guten Ton.

Wie Martin Sonneborns PARTEI das textile Medium einsetzt, konntet Ihr hier sehen. Warum sich mit CDU, SPD und den Grünen drei der großen Parteien für - zum Teil individualisierbare - T-Shirts als Bestandteil ihrer Kampagnen entschieden haben, gibt´s in den nächsten Wochen ebenfalls hier im Blog zu erfahren.

Wir haben diejeweiligen T-Shirt-Verantwortlichen angeskyped und unter anderem über ihre Gründe für den Einsatz von Shirts und die Ziele des Einsatzes zu sprechen.

Den Anfang macht Robert Heinrich (34), Leiter der Öffentlichkeitsarbeit von Bündnis 90/Die Grünen - deren Shirt-Shop man unter http://grueneshirts.spreadshirt.net findet:
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Die Bundestagswahl 2009 in T-Shirts: Die PARTEI sucht Ihre Stimme(n)

Tobias, unser neuer CFO, hat mich vorgestern Abend auf ein lustiges Video auf Spiegel Online aufmerksam gemacht: Martin Sonneborn, Chef der Satirepartei “Die Partei“, hat - nachdem seine Partei nicht für die Bundestagswahl zugelassen wurde - nicht nur mit einem Nazivergleich für Aufsehen gesorgt, sondern auch öffentlichkeitswirksam ein T-Shirt dazu genutzt, gegen die Enscheidung des Bundeswahlausschusses zu protestieren. “Where Is My Vote, Wahlleiter?” prangte - in standesgemäß politisch inkorrekter Anspielung auf das Leitmotiv der Proteste gegen die jüngsten Geschehnisse im Iran - breit auf Sonneborns schmaler Brust.
 
Erhältlich ist das Teil im Titanic-Shop. Und auch der dazugehörige Beschreibungstext macht Spaß:

Iranische Verhältnisse in Deutschland? Nicht mit der PARTEI! Zeig’ dem Bundeswahlleiter Roderich Engerling, was du von ihm und der gestohlenen Wahl hältst - mit diesem praktischen und voll abwaschbaren T-Shirt! Der hochauflösende Schriftzug ist selbst auf schwer verwackelten Youtube-Protestvideos noch bestens lesbar.

Über die Wahlkampf-Shirts einiger der Parteien, die tatsächlich im September zur Wahl stehen werden, hatten wir bereits an dieser Stelle besprochen. Eine Interviewserie mit den T-Shirt-Verantwortlichen der jeweiligen Parteien wird voraussichtlich nächste Woche hier im Blog starten.

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