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Zum Blog Action Day und Klimawandel

Heute ist Blog Action Day. Der Blog Action Day ist eine Kampagne, an dem Blogs weltweit an einem Tag zu einem bestimmten Thema einen Artikel verfassen. Dieses Jahr geht es um den Klimawandel.

Wir haben uns hier hin und wieder ja schon mit dem Thema Umwelt und Nachhaltigkeit befasst, und zum Beispiel auch wieder anlässlich des Earth Days Spenden gesammelt - daher verweise ich einfach ganz frech aufs Archiv mit einer Suche zu Umwelt und Nachhaltigkeit. Falls ihr mehr zu unserem Engagement wissen wollt ohne zu wühlen - schaut einfach in den englischen Spreadshirt Blog, dort hat Dave einen etwas ausführlicheren Artikel vorbereitet.

Ansonsten wollte ich nur das großartige “Rebel with a cause” Video zeigen, was ja auch schon ein wenig die Runde gemacht hat:

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Endstation rechts und die Nazi-Satire Storch Heinar - Interview mit Mathias Brodkorb

Matthias Brodkorb ist Mitglied der SPD und sitzt im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Aber da sitzt er nicht nur, er steht auch auf, insbesondere, um die mitunter grotesken Aktivitäten der NPD-Abgeordneten (6 an der Zahl) zu registrieren und nicht unkommentiert zu lassen. Brodkorb engagiert sich nämlich seit langem gegen Rechtsextremismus, den er von legitimen rechtskonservativen Einstellungen unterschieden wissen will. Sein derzeit erfolgreichstes Projekt: Die Endstation rechts samt deren Galionsfigur Storch Heinar, eine Persiflage der bei Extremisten beliebten Marke Thor Steinar. Shop und Info-Seite erfreuen sich derzeit größter Beliebtheit. Brodkorb im Kurz-Interview.

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CSR aktueller Stand

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Woher kommen die Spreadshirt-Produkte? Welche Motive darf man drucken? Diese und andere Fragen behandeln die neuen Seiten zur Spreadshirt Verantwortung.

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Umgeschaut: Nachhaltigkeit bei anderen

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Die Debatte um Nachhaltigkeit bei Textilien hat an Fahrt gewonnen. Und droht auch schon wieder einzuschlafen. Aber nicht für uns: während wir dabei sind, die Herkunft unserer Produkte nachzuweisen und zu veröffentlichen, schauen wir auch, wie die anderen das machen. Patagonia zum Beispiel. Der Anbieter von Outdoor-Kleidung aus Kalifornien gilt als Vorzeigeunternehmen, mit paradiesischen Bedingungen für Angestellte und Fasern. Ich sag nur: drei Stunden Mittagspause zum Surfen oder Radfahren, firmeneigener Kindergarten, zwei Monate Umweltpraktikum pro Jahr. Und der Laden brummt. Letzte Innovation: die eigenen Produkte werden gnadenlos schlechtgemacht. Oder auch gut, je nach Umweltbilanz. Kodename: Footprint Chronicles

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Eine Nachricht und ihre Geschichte

Nach der Spiegel-Nachricht über eine Aktivistin, die bei Tchibo ein Spreadshirt mit dem Vorwurf “gefertigt für Hungerlöhne” bestellte, haben manche von Euch gefragt, ob da was dran ist - und woher wir unsere Roh-Waren eigentlich alle beziehen. Zunächst einmal zur ersten Frage: nein, da ist nichts dran.

Zur Herkunfsfrage und ihren Facetten möchten wir jetzt einige Einblicke geben. Erste Erkenntnis: ein lückenloser Nachweis für alle Produkte in unserem Sortiment ist schwieriger, als wir dachten (was man auch an den mitunter kontroversen Diskussionen zu dem Thema in Blogs sehen kann, z.B. vital-genuss, Robert Basic, bissige liberale, bei der Aktivistin Kirsten Brodde selbst).

Und dass es bis jetzt gedauert hat, das zu beantworten, hat durchaus einen guten Grund: die Angelegenheit ist so wichtig, wie sie komplex ist. Mit einem Schnellschl(l)uss, Dementi oder sonstigen Erste-Hilfe-Maßnahmen tun wir niemandem einen Gefallen. Tatsache ist auch: wir beschäftigen uns schon immer mit der ethischen Dimension unserer Handlungen, zum Beispiel wenn es darum geht, welche Motive gedruckt werden sollten und welche nicht. Aus diesem Grund wollen wir hier und jetzt auch kein abschließendes Statement zu diesem Thema geben, sondern nehmen den Ball an und geben gerne Einblicke zum Status Quo.
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Green Camp in Frankfurt

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Am Samstag lud Christoph Harrach von Karmakonsum zum Green Camp: Blogger, Nachhaltigkeitsmanager und andere Menschen mit mehr als dreizeiligen Berufsbeschreibungen trafen sich in Frankfurt, um Umweltthemen und ethisches Kaufverhalten (LOHAS) zu diskutieren. Wichtige Frage: wie kann man in der Textilbranche das Bewusstsein für den Wert von Biomaterialien und fairem Anbau schaffen?

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Spaß am Dienstag - der zweite Reh-Bus

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Und wieder ist Rätselzeit: diesesmal suchen wir einen Begriff, der mit Kleidung und Nachhaltigkeit zu tun hat. Übrigens: zum heutigen Earth Day knüpfen wir an unsere Spenden-Aktion vom letzten Jahr an. Sprich: für jeden verkauften Bio-Artikel (zum Beispiel diesen, diesen oder diesen - inklusive der großenteils aus Biobaumwolle hergestellten Kinderbekleidung) aus dem Spreadshirt-Sortiment spenden wir 3 Euro an das deutsche Earth Day Komitee. Aktion läuft von heute bis 22. Mai.

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123 Rallye für Shop Betreiber

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cc

Nachhaltigkeit ist ja unser großes Thema im April: der Earth Day, Bambus und Bio-Baumwolle - Kitz Bambi taucht mit Sicherheit auch noch auf. “Alles schön und gut” meinte unser Werks-Taoist, der vielleicht einfach nur zu viel Star Wars gesehen hatte. “Ihr könnt Euch mühen, wie ihr wollt. Solange Ihr nur das Licht und nicht den Schatten betrachtet, werden Ying und Yang nicht im Ausgleich sein.”

Das klang unheimlich weise, hat uns schwer beeindruckt und ließ uns am Ende gedanklich mit 130 dB - km/h - g/km durch den Wald rasen.

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Spreadshirt gratuliert

Heute erreicht uns hochoffiziell folgendes Schriftstück:

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Bio-Shirts (nicht nur) zum Earth Day

Die grüne Welle schwappt durch die Textil-Branche: zum Earth Day 2007 führt Spreadshirt vier neue Shirts („Organic“) sowie ein Baby-Shirt aus zertifiziert ökologischem Anbau. Wer bei Bio-Kleidung zuerst an Jute und Grob-Strick denkt, liegt falsch: flauschig weich, in vier Farben und von gewohnt hoher Verarbeitungsqualität, sind die Neuen von Continental Clothing bzw. American Apparel kaum von ihren Geschwistern aus herkömmlichem Anbau zu unterscheiden. Zum Bio-Shirt passt die Spendierhose: Vom 16. April bis zum 16. Mai spenden wir drei Euro pro verkauftem Hemd an den Verein Earth Day International. Das gespendete Geld kommt Aufklärungs- und Schutzprojekten zugute, mehr dazu später. Nun vertrauen wir auf die Nachfrage und darauf, dass die Unternehmensberatung Roland Berger recht behält und die Öko-Branche bis 2030 zur größten deutschen Branche avanciert. Ziel des ökologisch reformierten Baumwoll-Anbaus: Pestizide vermindern und Wasser sparen.

Kurz vor dem Start der Aktion wurde hier noch über die Verwirrung bezüglich der Begriffe diskutiert: sind das nun organische Shirts (aus Moos?), Bio-Shirts, Vollwert-Shirts, Shirts von glücklichen, selbstbestimmten und emanzipierten Gossypium-Pflänzchen? Oder gar aus biologisch-organisch-ökologisch auf das Nachhaltigste vorauschauendem Landbau? Werden die Pflanzen behutsam von Waldorf-Schülern mit Mineralwasser besprenkelt, singen indianische Muttis Fruchtbarkeits-Songs, während der Herbstwind die Fäden vom Samen herabstreichelt?

Um ehrlich zu sein: Wir wissen es nicht, vertrauen aber auf die Zertifizierung der Baumwolle. Das erledigen übrigens das United States Department of Agriculture sowie die World Control Union mit ihrem Standard Organic Exchange 100. Beide Standards basieren auf offizieller Gesetzgebung, nämlich dem USDA-National Organic Program sowie der EU- Richtlinie 2092/91.

Tatsächlich ist das Bewusstsein für Nachhaltigkeit („Sustainability“) bei Bekleidung noch nicht besonders ausgeprägt. Es wandert ja tendenziell von innen nach außen: Nahrung hat Prio 1, dann kommt Kosmetik, dann erst Bekleidung. Dabei ist gerade der Baumwollananbau ein heikles Thema, die vielen Fertigungsstufen zwischen Faden und T-Shirt erforden wiederholte Überprüfung. Und natürlich muss man daher aufpassen, dass unsere Aktion nicht zum bloßen Waveboarding auf der Öko-Welle wird (was man ja schon aus der Bierwerbung und von Schokoladenfabrikanten kennt). Aus diesem Grund sehen wir sie als Auftakt unseres Engagements und denken auch über weitere Themen nach, wie z.B. Recycling unserer Druckfolien (auch wenn Flex und Flock materiell gesehen nur einen kleinen Teil des T-Shirts ausmachen). Wir halten Euch auf dem Laufenden.

 

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