Spreadshirt Kunden im November: "freu mich wie ein eimer!"

Spreadshirt Kunden im November: “freu mich wie ein eimer!”

Der November ist um – Vorhang auf für Spreadshirt Erfahrungen und Geschichten, die unsere Kunden im letzten Monat eingereicht haben.
Die erste Story führt uns zu Jana vom feinen Blog bekleidet. Sie beschreibt, woher das Zitat auf ihrem Shirt stammt und warum ein “Slim Fit” Herren-Shirt durchaus auch für Mädchen eine Option sein kann:
yeah baby! mein t-shirt von spreadshirt kam an und ich freu mich wie ein eimer! habe ein männershirt genommen, “slim fit”, weil ich finde, dass frauenshirts immer so beschissen sitzen. werde es wohl zu taillenröcken kombinieren die aufschrift meiner absoluten lieblingsserie “how I met your mother” gewidmet, jetzt soll es die ganze welt erfahren ;D
Mehr darüber direkt im bekleidet Blog.

Die zweite Geschichte führt uns ans Nordkap (und zurück), mit Norbert und seinem Motorrad.

Hallo, zunächst möchte ich mich für die gute Bearbeitung und der schnellen Lieferung bedanken. Zur Geschichte: vor der Wende wollte ich immer mal mit dem Trabbi um die Ostsee fahren, Pustekuchen. Nach der Wende kaufte ich, wie sollte es auch anders sein, einen schicken Westwagen. Autofahren war angesagt und ich vergass einfach, dass Motorradfahren eigentlich immer schon meine Leidenschaft war und als mein Sohn sich eine schicke Maschine kaufte und er den Fehler machte und mich mal fahren liess, kaufte ich mir eine Chopper. Mit 55 Jahren ging es wieder los.

Dieses Jahr wurde ich 60 und da ging es erst richtig los.
Ich schenkte mir einfach eine Rundreise mit der Chopper rund um die Ostsee. Mein Kollege (ebenfalls Biker) fand das so Klasse, das er mitfuhr unter der Bedingung, dass wir, wenn das Wetter gut ist, bis zum Nordkap fahren. Das Wetter war ein Geschenk zu meinen 60., einfach Super.
Es ging ab Saßnitz mit der Fähre nach Klaipeda, mit dem Motorrad durchs Baltikum mit der Maschine und in Tallin wieder auf die Fähre nach Helsinki, durch Finland und Norwegen zum Nordkap. Zurück durch Schweden und Dänemark und der Fähre nach Deutschland. Nur allein die Fahrkilometer betrugen 7.000 Km. Es war überwältigend.
Das mit “60” war eine Herausforderung und viele hatten mir die Sache ausreden wollen. Als Andenken habe ich das T-Shirt für mich gestaltet, aber weil es mir gut gefällt will ich noch eins bestellen und es meinen Kollegen zu Weihnachten schenken.
Der Aufdruck zeigt uns unsere Maschinen und den Globus am Norkap. Ich hoffe auf dem Foto ist alles gut zu erkennen. Macht weiter so. Mit freundlichen Grüssen Norbert Klaus

Unsere dritte Geschichte zeigt, welche Verbundenheit in einem “I (heart) …” Kapuzenpullover liegen kann. Was Antony uns gemailt hat, ist eigentlich ebenfalls schon einen eigenen Blogpost wert – ich hoffe ihr seht mir nach, wenn ich nicht weiter verbal drin rumgrätsche sondern da einfach mal den ganzen Reisebericht poste .. in der hektischen Vorweihnachtszeit muss auch mal Zeit für sowas sein ;)

Ich war in diesem Sommer das erste Mal in Venezuela mit einem Sozialarbeitprojekt von einem Verein namens Interbrigadas. Wir waren in Caracas, der Hauptstadt, im Urwald und an traumhaften Karibikstränden. Wir hatten sehr viel Kontakt mit den Einheimischen und so fiel auch das Spanischlernen ganz leicht.
Der Flug dauerte von Frankfurt 11 Stunden und je näher wir dem Südamerikanischen Kontinent kamen desdo aufgeregter wurde ich. Als wir aus dem Flughafengebäude kamen, fühlten wir uns erstmal wie im Gewächshaus, die heiße und feuchte Luft die in diesen Breiten vorherrscht war am Anfang ungewohnt, allerdings gewöhnten wir uns schnell ans Klima.
Die Stadt:
Wir fuhren mit einem Kleinbus nach Caracas (vom Fughafen ca. 1 Stunde) vorbei an Bergketten und Wäldern. Caracas kam mir erstmal ziemlich heruntergekommen vor, laut, dreckig und belebt (dagegen ist Berlin ein Dorf^^)

Durch den extrem niedrigen Spritpreis (umgerechnet ca. 1-2 Cent/Liter) herrscht ein großes Verkehrsaufkommen,ich denke, dass deswegen die Venezuelaner auch ein bisschen faul sind^^.
Verkehrsregeln wie hier in Deutschland gibt es sogut wie nicht,es gibt auch keinen TÜV, das heißt man kann sein Auto nach Herzenslust tunen.
Es fuhren sehr viele amerikanische Wagen aus den 70/80 Jahren rum, was einen gewissen Charme hat. Es gibt auch sehr viele Mopeds und Motorräder, die sich im Verkehr einfach zwischen den Autos durchschlängeln, einen Helm trägt fast niemand, trotz dieses scheinbar chaotischen Verkehrs habe ich in meinen zwei Monaten die ich dort war keinen Unfall erlebt, die Leute scheinen also gut damit klarzukommen- bei uns undenkbar.

Ernährt haben wir uns größtenteils von Fastfood, wobei man sich das nicht wie in Deutschland vorstellen darf, ein venezuelanischer Hamburger ist ca. 2-3 Bicmacs groß und hat alles was zu einem richtigen Burger dazugehört (Fleisch, Spiegelei, Krautsalat,Tomate,Zwiebel,Käse en mas und noch viel mehr) Dazu gibts bei jeder Burgerbude ca. 20-30 Soßen mit denen man seinen Burger verfeinern kann, einfach nur geil^^, die Getränke sind für einen normalen Europäer viiiiiiiiiiel zu süß, wir haben meistens Wasser getrunken.

Wir haben uns in den ersten Wochen in der Stadt umgeschaut, Leute getroffen, und uns mit der Stadt vertraut gemacht, dabei ist mir immer wieder die große Offenheit der Leute aufgefallen, sie scheinen besser gelaunt als die Leut, die man in D. auf der Strasse sieht, vllt. liegts am Klima^^

Man kann sich wirklich mit fast jedem unkompliziert unterhalten und so mit Spaß die Sprache lernen.
In der Zeit in Venezuela habe ich auch ein paar gute Freunde gefunden und ich bin mir sicher, dass es nicht das letzte Mal war, dass ich dort war um Kurse zu geben, Wände zu malen und Konzerte zu organisieren.
Ich denke Reise hat auch mich verändert und bereichert,mich offener und selbstbewusster gemacht und lässt mich mit mehr Gelassenheit ans Leben gehen (übrigens ist Pünktlichkeit in Venezuela total nebensächlich).

Deswegen habe ich dank euch immer ein Stück Venezuela dabei, und kann mich immer an die schöne Zeit erinnern.

Vielen Dank an euch drei! Falls ihr ähnliche Stories oder Erlebnisse habt, unser Postfach hat 24 Stunden täglich geöffnet, die Adresse ist stories [klammeraffe] spreadshirt [punkt] de.

3 Responses to “Spreadshirt Kunden im November: “freu mich wie ein eimer!””


  1. 1 by Keltin | Dec 8th, 2009 at 2:11 am
    Gravatar of Keltin

    Warum guckt Jana so unbegeistert? :gruebel:

  2. 2 by peterpan | Dec 11th, 2009 at 4:46 pm
    Gravatar of peterpan

    das shirt ist super wo gibt es das genau? finde es auf eurer seite nicht.. ?!
    danke schonmal im voraus

  3. 3 by Toni | Jan 25th, 2010 at 12:01 am
    Gravatar of Toni

    Sehr interessant zu lesen,macht Lust auf Venezuela (Stressfrei + Burger, hmmm).

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