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20 Jahre Mauerfall - 20 T-Shirts

Es ist der 9. November, ein (in mehrfacher Hinsicht) historischer Tag - Thema heute ist medienweit natürlich das 20. Jubiläum des Mauerfalls. Als Leipziger haben wir einen gewissen Bezug dazu - und daher hab ich mal ganz subjektiv ein paar passende Materialien aus unserem Marktplatz zusammengestellt.

Ich überlege grade, was ich am 9. November 1989 gemacht habe (und weiß es nicht mehr), aber die Tagesschau hab ich definitiv geschaut - und bekomme auch heute noch Gänsehaut. Übrigens eher davon, als von der x-ten Promi Ausfragerei.

Daher frag ich lieber Euch: Wo wart ihr, was habt ihr am 9.11.1989 gemacht?

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5 Responses to “20 Jahre Mauerfall - 20 T-Shirts”


  1. 1 by Alex | Nov 9th, 2009 at 3:30 pm
    Gravatar of Alex

    Also ich hab mit dem Schulchor den städtischen St.Martins-Umzug am Abteiberg in Mönchengladbach besungen :)

  2. 2 by Dirk | Nov 9th, 2009 at 4:52 pm
    Gravatar of Dirk

    ich kann mich nicht daran erinnern, aber ich hätte mich bestimmt richtig gefreut wenn ich nicht 1 jahr alt gewesen wäre.

  3. 3 by Thomas | Nov 9th, 2009 at 9:40 pm
    Gravatar of Thomas

    Mein 9.November war wenig spektakulär. Nachdem wir am 9.Oktober in Leipzig beim Gang um den Ring erfahren hatten, wie heilsam Freiheit sein kann, waren viele von uns -auch ich- davon überzeugt, daß sich die Zeit nicht mehr zurückdrehen ließe. Wir hatten begonnen, unsere Pläne mit der neugewonnenen Freiheit zu machen: Wann wird es die ersten freien Wahlen geben, wann wird die Stasi aufgelöst, wann der Zivildienst eingeführt und: wann können wir fahren, wohin wir wollen? Ich gehörte zu denjenigen Menschen, denen das Glücksgefühl der Freiheit zu Kopfe gestiegen war - noch vor der Öffnung der Mauer. Ich hatte mir schlicht nicht vorstellen können, daß die Bonzen es wagen würden, den alten Zustand wiederherstellen zu wollen.
    Insofern hörte ich die Nachrichten (vielleicht im DLF, vielleicht auf NDR2) mit relativer Gelassenheit. Ein Seufzer durchfuhr mich: “Endlich,” und: “das ging ja doch schneller als erwartet.” Zufrieden schlief ich ein und wunderte mich am nächsten Morgen darüber, daß die Hochschule wie leergefegt war. Ich hatte Kirchengeschichte. Dr.Haufe setzte sich punkt Acht auf das Pult und lächelte glückselig in die Runde der Fünf von sonst 20 oder 24, von denen einige noch vor Wochen interniert waren: “Es hätte mich nicht gewundert, wenn auch Sie heute morgen nicht gekommen wären.” Er hob an zu einer der spannendsten Vorlesungen, die ich während meines gesamten Studiums (bis 1990 Theologie, danach Germanistik, Niederlandistik und Politikwissenschaften) hören durfte. Haufe zog den Bogen vom Kampf der Kirche in der jungen DDR ums Überleben, die schon früh vorhandenen Anfeindungen, der von Beginn an jeder sich ausgesetzt sah, der wagte, seinen Verstand einzusetzen. Er schlug die Brücke zum 17.Juni, zum 13.August, zum von Ulbricht befohlenen Abriß der Paulinerkirche, zur Friedensbewegung der Achtziger Jahre und endete -immer noch glückselig lächelnd- im Heute, das über Nacht manifestierte, was in den Wochen zuvor beim Gang um den Ring und durch die anderen Straßen des kleinen Landes, erkämpft worden war.
    Mein erstes Westbier gab es erst Wochen später, im Berliner Quartier Latin, wo ich erfahren durfte, daß auch im Westen machmal langweilige Konzerte gegeben wurden…

  4. 4 by Donald | Nov 10th, 2009 at 10:30 am
    Gravatar of Donald

    Ich war in nem Tonstudio und ließ ein paar kleine Zeichentrick-Punker synchronisieren :D

  1. 1 Textildruckrevolution – T-Shirt Druck per Beamer? | Shirtcreator24.de

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