Heute im Interview bei uns: Helene und Steffi. Die Studentinnen betreiben seit knapp zwei Jahren das Modelabel Like Life Clothing. Ihre Motive sind bunt und inspiriert durch Reisen nach Barcelona und London. Die beiden erzählen uns, wie sie ihr Label vermarkten, und warum sie lieber auf Digital Direkt schwören.
Seit wann seid ihr bei Spreadshirt und wie seid ihr auf die Idee gekommen?
Wir betreiben den Like Life Shop seit dem 07.12.2007, die Idee dafür war damals ziemlich spontan. Wir wollten unserer Kreativität Ausdruck verleihen! Da wir beide sehr modebegeistert sind, wollten wir endlich unsere eigenen Shirts designen. Durch ein paar Vorkenntnisse im Merchandise-Bereich, haben wir dann angefangen und sind nun sehr stolz, dass wir schon fast zwei Jahre bestehen.
Wie viel Zeit investiert ihr in den Shop?
Für uns gibt es nicht nur den Shop, sondern das Gesamt-Paket Like Life Clothing – damit beschäftigen wir uns fast täglich. Dazu gehört auch der Kundenkontakt, verschiedene Kampagnen, Support und natürlich Werbung.Erst vor kurzem haben wir unseren Shop neu gestaltet und sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Was findet ihr gut an unserer Plattform, was könnte man verbessern?
Besonders gut für uns ist natürlich, dass man schon ab einem T-Shirt bestellen kann, somit sind wir an nichts gebunden und müssen nichts vorfinanzieren.
Das ist natürlich sehr gut, wenn man verschiedene Sachen austesten möchte. So konnten wir verschiedene Designs freigeben und online ausprobieren.
Da wir durch unsere Motive nur auf Digital Transfer begrenzt waren, haben wir sehnsüchtig auf Digital Direkt Druck gewartet und sehen es als Verbesserung, da wir nun auch auf farbigen Shirts drucken können. Wir hoffen, dass sich die Auswahl der zu bedruckenden Produkte noch steigert.
Wie ist die Arbeitsteilung - wer macht was, wer kreiert die Motive?
Das ganze Konzept verdanken wir jahrelanger Freundschaft. Ebenso wie der Name Like Life sind unsere Aufgabenbereiche zweigeteilt und können doch nur bestehen, wenn wir zusammenarbeiten.
Für jegliche grafische Darstellung, angefangen vom Webdesign, bis hin zur Nachbesserung und Optimierung der Motive ist Helene zuständig.
Steffis Aufgabenbereich besteht neben dem gesamten Advertisement auch aus dem kreativen Part, nämlich des Entwerfens und Zeichnen der Designs für die Shirts.
Verschmelzen diese Arbeitsbereiche ineinander, entsteht die Basis für Like Life Clothing.
Welches ist Euer Lieblingsmotiv und wie ist es entstanden?
All unsere Motive sind sorgsam ausgewählt und daher unsere Lieblingsmotive aus einem breit gefächerten Design-Katalog. Wir haben viele Ideen, entscheiden uns aber nur für einige, so dass wir die entsprechende Werbung für jedes einzelne Shirt machen können. Alle Motive sind zu verschiedenen Zeiten, mit verschiedenen Impressionen, bei verschiedener Stimmung entstanden und genau so wie der Geschmack sich verändert, kommen immer neue Motive hin zu, damit wir nicht still stehen.

Eure Zielgruppe sind junge und kreative Menschen: Wie und wo vermarktet ihr den Shop und macht ihn bekannter?
Größtenteils vermarkten wir unseren Shop über MySpace - dort machen wir unsere Sachen bekannt und können gezielter Kundenkontakt aufnehmen. Vor einem Jahr hatten wir eine Support-Kampagne über MySpace, wo uns Mädels und Jungs aus ganz Deutschland Bilder geschickt haben, mit unseren Shirts.
Desweiteren kann man uns auch auf Twitter verfolgen. Like Life Clothing hat sich auf vielen Internetplattformen eingeschlichen, wir versuchen so präsent wie möglich zu sein, ohne dabei zu nerven. Wir haben Gruppen gegründet, z.B. bei Facebook, Studi/MeinVZ, Neon und Wkw. Wir sind eben über all dort, wo unsere Zielgruppe auch ist!
In eurem Mag gibt es Reiseberichte aus Barcelona und London - inwiefern inspirieren euch diese Städte?
Uns haben ganz besonders die verschiedenen Stilrichtungen und -mischungen inspiriert, die Städte pulsieren und dort treffen so viele verschiedene Kulturen aufeinander, dass man sich alleine durch das Beobachten verschiedene Impressionen und Inspirationen holen kann.
In Barcelona hängt eine Leinwand an einer Gebäudemauer „Welcome, where the Fashion is art.“ Mehr muss man dazu wohl nicht mehr sagen?!
Für uns waren nicht nur die Designs wichtig, sondern auch die Darstellung, daher kamen auch ein Shooting in einer Barcelonaer Altbauwohnung zu Stande oder verschiedene Outfit-Kombinationen für ein Outdoor-Shoot aus London.
Was ist in der Mode dort anders, als hier in Deutschland?
Das kann man nicht genau definieren, schließlich ist Köln auch anders als Düsseldorf. In London z.B. traut man sich mehr, dort werden verschiedene Sachen ausprobiert, die dann hier als Modetrend rüberschwappen. In Barcelona kombiniert man beispielsweise alte Trends mit neuen Accessoires und der Stil-Mix ist wieder da. Jede Stadt ist für sich einzigartig, natürlich hängt das alles auch noch mit dem persönlichen Geschmack zusammen und dem Wohlfühlfaktor in den Städten, denn nur so kann man sich auf das Leben dort konzentrieren und die Modetrends aufsaugen.
Wie drückt sich dieses Gefühl auf Euren Shirts aus?
Dieser Mix aus Fernweh und Lebensgefühl drückt sich auf unseren Shirts sehr farbenfroh und verrückt aus. In manche unsere Motive kann man viel rein interpretieren.
Für die Sommer/Herbst-Kollektion haben wir viele Pastelltöne verwendet und eine Aqua-Optik verwendet, ganz klarer Fall von Fernweh. Auf die Winter/Frühjahr-Kollektion darf man gespannt sein!

Ihr habt lange auf Digital Direkt gewartet: was reizt euch so am Digitaldruck, im Vergleich zu Plott?
Unser „Life is passion“ Shirt ist Plott, die Qualität überzeugt da natürlich mehr, als beim Digital Transfer. Jedoch haben wir dabei keine richtige Farbfreiheit. Unsere Designs sind verspielt und verrückt – unsere Farben bleiben nicht in den Linien und verschwimmen ganz gerne Mal in einen bunten Farbmix. Deswegen war die einzige Möglichkeit der Digitaldruck. Daher sind wir jetzt schon sehr gespannt, wie unsere Motive nun auf farbigen Shirts aussehen.
Was war Euer größter Erfolg bislang mit Spreadshirt?
Unser größter Erfolg ist in erster Linie, dass wir eigene Shirts kreieren, die auch gekauft werden und somit in dem Wissen arbeiten, dass verschiedene Menschen unsere Sachen tragen.
Des Weiteren konnten wir ein professionelles Fotoshooting organisieren und durchführen, mit dem Fotografen Patrick Tiedtke. Neun Models aus Deutschland haben unsere neuen Designs präsentiert und die alten Motive noch mal in Szene gesetzt. Weitere Infos zum Shooting gibt es in unserem Mag.
Habt Ihr schon jemanden mit Euren T-Shirts rumlaufen sehen - den Ihr nicht kanntet?
Ja das war schon sehr cool, unseren Roboter haben wir bei einem Mädchen auf ihrem Shirt gesehen, übrigens auch unser Bestseller.
Wenn Ihr ein T-Shirt wärt - wie würdet Ihr aussehen?
Auf jeden Fall verrückt, individuell und bunt, zufälligerweise wie unsere Shirts.


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Wirklich schöne Shirts habt ihr!
Kurze Frage zum Druckverfahren: Wenn da als Druckart “Digitaltransfer” steht, ist das dann schon Digital Direkt? Oder sind das noch die alten Folien?
die bezeichnung der druckart auf der produkt detailseite ist die, die wir zum drucken verwenden. d.h. digital transfer ist (noch) nicht digital direkt.
Ein interessanter Artikel und inspirierende Arbeit eurerseits. Auch ich hab mir Digi-direkt herbeigewünscht. Nur wann kann man ihn endlich anwenden?
lg