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Ein Blick über den eigenen Tellerrand: Open Source Fashion und Recycling-Mode

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Weil man zwar theoretisch jeden Tag Spreadshirts tragen könnte, man aber hinundwieder vielleicht doch Abwechslung wünscht - kann es nicht schaden, seine Augen auch mal auf andere Mode-Anbieter zu richten.

In den letzten Tagen sind mir zwei kleinere Labels positiv aufgefallen.

Zum einen Pamoyo. Das ist erst einmal

ethical fashion with Berlin roots. Clothes and accessories are produced under fair circumstances and with care for nature. We use materials that are produced in a sustainable way. All items are currently manufactured in Berlin. The clothes are made with care by individual Berlin sewers with a passion for the work they do.

Also ein ziemlich gutes Beispiel für biologisch und sozial verträglich hergestellte Mode. Besonders interessant fand ich aber ein Zusatz-”Feature” von Pamoyo: ausgewählte Schnittmuster des Labels werden nach dem Open Source Prinzip und unter einer Creative Commons-Lizenz zum kostenlosen Download angeboten. (via MindSharing)

Ein weiteres interessantes Konzept hab ich am Montag auf jetzt.de entdeckt: Luxusbaba - ein junges Modelabel aus München, das sich darauf beschränkt, alte Kleidungsstücke bzw. Stoffe zu suchen, auszuwählen und Schnittmuster zu entwickeln. Produziert werden die Kleidungsstücke letztendlich dann von einer Nähgruppe einer caritativen Einrichtung für Behinderte. Die Ergebnisse sehen so gut aus, dass es das junge Label beim Brand Award der Winter ISPO 08 bis ins Finale geschafft hat. Aktuell arbeiten die Lususbabarinnen an der “Feature-Line”, bei der “Künstler aus den verschiedensten Bereichen” alte Anziehsachen für die Weiterverarbeitung bereitstellen.

Und zum Schluss noch ein Lesetipp: jetzt.de-Redakteur Philipp Mattheis über das Phänomen V-Neck.

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