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Green Camp in Frankfurt

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Am Samstag lud Christoph Harrach von Karmakonsum zum Green Camp: Blogger, Nachhaltigkeitsmanager und andere Menschen mit mehr als dreizeiligen Berufsbeschreibungen trafen sich in Frankfurt, um Umweltthemen und ethisches Kaufverhalten (LOHAS) zu diskutieren. Wichtige Frage: wie kann man in der Textilbranche das Bewusstsein für den Wert von Biomaterialien und fairem Anbau schaffen?

 Spreadshirt gehört zwar nicht zum Kernbereich der ökologischen Avantgarde, nimmt aber immer mehr Bio-Artikel ins Sortiment. Das ist genau mein Thema – und der Grund, warum ich als Ideen-Erntehelfer nach Frankfurt reisen durfte. Fazit: geniale Atmosphäre, gutes Catering, charismatische Konferenzleitung! In den Pausen wurde gesnackt, geklönt und netzgewerkt, – nie war es so einfach, Leute kennenzulernen. Man brauchte bloß ihr Namensschild laut vorlesen. Das Schöne an Menschen, die im Zeichen eines ethischen Programms zusammenfinden, ist ja, dass sie wissen, warum sie eigentlich irgendwo sind. Es ist kein Sachzwang, der sie leitet, sondern Überzeugungen. Und egal wie doof oder gut man einzelne findet, vereint einen doch immer das gemeinsame Thema.

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10:30 Workshop mit Daniel Pichert von Fairdo zum Thema: “Wie kann ich mit Social Communities ethischen Konsum fördern?” Fairdo ist ein Netzwerk mit Untergruppen a la StudiVZ, allerdings ganz im Zeichen von UmweltBioFair etc. Um das Projekt bekannter zu machen, wären passende Shirts natürlich ein guter Weg:  ”Spreadshirts Idee ist genial! Das habe ich von Anfang an bewundert. Jetzt gilt es, proaktiv Nachhaltigkeitsthemen aufzugreifen, bevor es jemand anders macht. Dann wird Spreadshirt auch als Kooperationspartner zum Beispiel für Fairdo interessant.” Das gilt natürlich für die weitaus meisten Unternehmen, die nicht ausdrücklich ökologische Zielsetzungen haben. Ein möglicher Weg ist dabei, einen Nachhaltigkeitsmanager zu konsultieren, der das Unternehmen in diesen Fragen berät – und zwar nicht nur, um einen Heiligenschein zu erzeugen, sondern auch, um sich den “Green Profit” nicht entgehen zu lassen. Ein weiteres Workshop-Thema lautete deshalb folglich: “CSR ist passé – es lebe Green Profit!”   

Nochmal meinen Dank an die Macher Christoph und Noel für diese gelungene Veranstaltung! Vielleicht klappt’s im nächsten Jahr wieder. Bis dahin werden wir uns aktiv mit dem Thema befassen – und auch die Meinung der Shop-Betreiber zum Thema immer wieder einholen.  

4 Responses to “Green Camp in Frankfurt”


  1. 1 by Jonas | Jun 2nd, 2008 at 11:21 am
    Gravatar of Jonas

    VERDAMMT – ich hab es diesmal einfach nicht hingeschafft. Du wirst aber auch so vielen Anthros über den Weg gelaufen sein ;) .

  2. 2 by Jay1 | Jun 2nd, 2008 at 6:26 pm
    Gravatar of Jay1

    na cool, find` ich gut.

  3. 3 by Daniela Moeer | Jun 4th, 2008 at 7:43 pm
    Gravatar of Daniela Moeer

    Wie man hört hat die die Veranstaltung spaß gemacht, das Thema Kaufverhalten finde ich auch ein sehr interessantes Thema wo man eigentlich immer etwas dazu lernt. Ich hoffe da noch einige Berichte von dir zu hören.

  1. 1 Teilnehmerstimmen von KarmaKonsum 2008 - KarmaKonsum
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