Ein langes Wochenende schreit ja eigentlich nach einer kurzen Kolumne. Geht aber nicht, weil: zu viel passiert.
Bevor´s in die weiten Welten des WWW geht, erstmal die hauseigenen News: Zum einen konnten wir die Diskrepanz zwischen dem Aufdruck eines der Lieblings-Shirts von Lukasz (”Keep it simple”) und unserem Preissystem ausräumen.
Zum anderen mussten wir uns von einem langjährigen Shopbetreiber und Foren-Nutzer trennen, weil eine konstruktive Kommunikation nicht mehr möglich war. Das ist schade.
Ein Rauswurf eines Gastes - das kenne ich aus meiner Gastro-Zeit - ist immer die ärgste Konsequenz. Wenn man sich aber nicht mehr um andere Gäste kümmern kann, weil einer ständig durch die Gegend gröhlt, man ihn schon einige Male dezent darauf hingewiesen hat, dass das so nicht geht und sein Verhalten sich trotzdem nicht ändert, kommt man zum Schutz der anderen Gäste und des eigenen Geschäfts nicht drum rum. Die virtuellen Daumen runter für die Exklusion müssen wir in Kauf nehmen…
Das führt und ins Netz abseits von spreadshirt.net: Auf Hypediss können wir zumindest nicht mehr gedisst werden - die schöne “mag ich, mag ich nicht”-Seite ist seit wenigen Tagen leider offline. Die genauen Gründe konnte ich bis dato nicht ausfindig machen - auf der Seite, auf die man mittlerweile umgeleitet wird, heißt es lediglich:
Hypediss.com the Berlin based social-art-project is over. But as the city is always worth a hype, have a look and spread the word. Hypediss might be back with some fresh ideas in the future…
Nicht ganz so fresh wie die hoffentlich bald sichtbaren neuen Ideen der Hypediss-Macher, sind hingegen die Unterbuxen, die die Kunden des schwedischen Ex-Tennisgotts Bjorn Borg eingereicht haben und die Marketing-Mitarbeiter von BB Herrn George W. Bush vor´s Büro gekippt haben. “Peace on Earth” wird das wohl nicht bringen, aber ein paar Klicks auf die Youtube-Filmchen sind sicherlich drin.
Ein wenig gehaltvoller finde ich da schon die “Grey Sweatsuit Revolution” (via Styledepartment) aus dem Jahr 2004 - die folgendem Mission Statement folgte:
The ultimate rebellion is to be generic and very comfortable. Fuck using clothes as a form of expression. Think of something more valid, like what you do with your time or what you have to say. See what happens when your clothes don’t speak for you.
Kann man auch heute noch ausprobieren - den entsprechenden Hoodie gibt´s bei uns. Die Hose leider nicht. Warum eigentlich?
Naja - vielleicht werd ich ja in einem der Läden fündig, die zukünftig auf Stylespotted präsentiert werden. Stylespotted ist quasi ein auf Mode und Streetwear spezialisiertes Qype (bei dem man aber auch rein virtuelle Läden eintragen kann - wenn ich das richtig verstanden habe.) Zur Zeit ist das Dingens noch in der geschlossenen Beta-Phase - hier kann man sich eine Demo reinziehen und hier den Blog lesen.
In der Zwischenzeit kann man aber auch zu Myspace rübergehen. Da ist seit vorgestern die “Laufsteg” Micro-Site online, auf der junge Labels portraitiert und stylische Freundvorschläge gemacht werden. Oh, genau - darüberhinaus ist man eingeladen, in den Kommentaren sein eigenes Label vorzustellen.
Diese Funktion könnte auch der Leipziger Modenachwuchs, der sich am Wochenende auf dem “20den“-Festival präsentiert hat, nutzen. Dann könnte ich die sicherlich schicken Sachen auch sehen - denn leider war ich am Wochenende nicht in der Stadt - Muttertag und so… War irgendjemand von Euch da? War´s gut? Fotos?
Ich ess erstmal Kuchen.










0 Responses to “Die Woche in Shirts”