Heute ist World Press Freedom Day und es fällt nicht schwer, das Thema Tibet nochmal vorzubringen - mit einem Schlenker zu unserer Aktion, die noch bis 31. Mai dauert. An sich ist das aber nur ein Brandherd unter vielen. Ich weiss nicht, wie sehr das Thema Meinungs- und Pressefreiheit bei uns in Deutschland aktuell ist, denn eigentlich geht es uns ja gut - bis auf ein paar Problemchen mit Internet-Sperren, Forenhaftung und den Auseinandersetzungen zwischen den Privaten und den Öffentlich-rechtlichen inkl. wer wo “Medien konzentriert”. Woanders sieht die Welt dagegen noch richtig finster aus, die Medien werden gefiltert und zensiert, und wer den Mund aufmacht erfährt Repressalien - oder er kommt erst gar nicht dazu. Daher finden wir es angebracht, den heutigen Tag zu feiern und daran zu erinnern, wie wichtig eine freie Meinungsäußerung ist (zumindest wenn man eine hat).
Nachdem der “Erdmonat April” zuende gegangen ist, nehmen wir diesen Tag als Auftakt zu unserem neuen Schwerpunkt hier in diesem Blog. Im Monat Mai dreht sich bei uns nämlich vieles um “Express yourself” - Dinge, die damit zu tun haben, sich selbst auszudrücken (also nicht wie eine Zigarette sondern z.B. auf .. T-Shirts).
Und man darf natürlich berechtigterweise fragen, warum wir nicht einfach die Klappe halten und T-Shirts drucken. Ganz einfach: weil wir das gerne tun würden, aber manchmal nicht können. Ich will nicht auf die Tränendrüse drücken, s.o., eigentlich gehts uns ja gut. Allerdings hatten wir letzte Woche bereits im Kontext Urheberrecht darauf hingewiesen: Wo wir das geistige Eigentum als schützenswert betrachten, ist das deutsche Gesetz auf einem Auge blind. Die “Pressefreiheit” gilt nicht für unsere Pressen und findet bislang auf gedrucktem Papier, aber nicht auf T-Shirts statt. Wir hatten das Thema bereits mehrfach, daher will ich gar nicht weiter ausholen sondern nur, frei nach Hans Söllner, sagen: Leuts, passt’s auf, was’s rauchts druckts!


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