
Wie vereinbart haben wir heute zum Abschluss unserer grandiosen Ökolympia einen Healthy Lifestyle an den Tag gelegt, dass wir jederzeit mit einem Anruf von Rüdiger Nehberg rechnen, der uns als Case Study für sein nächstes Buch verwenden könnte. Statt öligem Kaffee gabs bitteren Grüntee, oder einfach nur: Wasser, statt fettigem Kantinenessen ein Schälchen Reis einen leckeren Krautsalat. Danach ein paar luftige Kartoffelpuffer. Nur zum Nachtisch haben wir uns erlaubt, ein bisschen die Sau rauszulassen - aus gutem Grund: die Gandine lud ein zu Olivenöl-, Zitrone-Basilikum und Mango-Parmesan Eis - das geht fast noch als “gesund” durch, würde ich sagen. Und dafür sind wir sogar “einzelne Abschnitte” des Wegs dorthin gejoggt.
Den Nachmittag versüßte uns Michel mit einem antikapitalistischen Fruchtbärchen-Ersatz aus Costa-ricanischer Cola, bevor er sich mit einer Selbstgedrehten (Tabak ohne Zusatzstoffe, der “auch von Indianern angebaut wird”) zu einem kleinen Yoga-Päuschen auf die Terrasse begab. Die anderen schauten zu und äh, genossen den Kuchen das Wetter.
Normalerweise wären wir auch noch für Obst offen gewesen, aber da Frau Beeck (die inoffizielle Hoflieferantin) im Urlaub war, müssen wir heute wohl 3 von den 5 Obstportionen zuhause einnehmen. Das gibt Punktabzug! Allerdings sorgte Tobi mit seiner Glanzreaktion dafür, dass heute mal das Fenster offen bleibt und wir ein wenig Frischluft abbekommen.
Das wars von uns - die Auswertung und den Sieger gibts dann am Montag (wobei wir noch entscheiden müssen, wie genau wir einen Sieger küren und was es als Preis gibt).
laFraise, Ihr wart ein würdiger Gegner - und ihr wißt ja: dabeisein ist alles neues Spiel, neues Glück.