Henning (23) ist Produktmanager im Geschäftsbereich Direct To Customer. Er kümmert sich um die Weiterentwicklung der Webseite, speziell um T-Shirt-Designer, Marktplatz und Bestellprozess.
Dabei muss er sich immer wieder in das Wunderwesen „Kunde“ hineinversetzen, muss an der Usability (Bedienbarkeit) tüfteln und die Seite so weit vereinfachen, dass Paris Hilton sie bedienen könnte.
Was ist ein Endkunde?
Ein Kunde, der immer wieder den Bestellvorgang abbricht, Fragen über Fragen hat und unser Konzept nicht versteht. Spaß beiseite - wir als Business Unit Direct To Customer betreuen Kunden, die direkt bei Spreadshirt einkaufen, also in der Regel über den T-Shirt Designer und nicht über Partnershops. Dieses „Endkunden“-Geschäft macht derzeit ungefähr die Hälfte des gesamten Spreadshirt-Umsatzes aus.
Wie bist Du zu Deinem Job bei Spreadshirt gekommen?
Habe nach meinem Studium als Praktikant im Keyword-Marketing angefangen. Das war 2006. Danach habe ich von Patrick den Affiliate-Bereich übernommen. Irgendwann kam Lukasz, el presidente, dann vorbei und meinte, er bräuchte einen Product Manager. (Das war alles innerhalb der ersten 2-3 Monate.) Hier bin ich.
Was hast Du gemacht, bevor Du zu Spreadshirt kamst?
Fange ich mal klein an. Aufgewachsen bin ich in Steinfeld, einem kleinen Kaff in Niedersachsen. Da gab es nix außer Internet, wenn man mal von Schweinen, Hühnern und Kühen absieht. Und weil nix los war, habe ich aus Langeweile meine erste Internet-Agentur gegründet. Da war ich 15 und meine Eltern mussten noch mitunterschreiben. Von der deutschen Provinz hat es mich dann in die amerikanische Provinz verschlagen, nach Iowa. Da war ich 16. Das war irgendwie befreiend, und ich bin dann auch erstmal drüben geblieben. Auch wenn die Kinder alle so merkwürdige Namen hatten, wie Lexus, Mercedes oder Candy. Habe dann Marketing und VWL an der Missouri State University studiert, meinen Bachelor gemacht und mich schließlich bei Spreadshirt beworben.
Was gefällt Dir an Deinem Job, was nervt?
Bei Spreadshirt gibt es ein tolles Umfeld und ziemlich entspannte Leute. Mit denen kann man auch mal in der Kneipe versacken und nachts um 12 über die Katze zum Quadrat philosophieren. Was nervt? Vielleicht die ganzen Präsentationen und das relativ schlechte Essensangebot Mittags. (Ich sag nur „Spargelpudding“)
Wenn Du ein Gesetz erlassen dürftest, wie würde es lauten?
Beugehaft für Bestellabbrecher.
Wie sieht deine Traumfrau aus?
Die meckert nicht, wenn ich samstags acht Stunden vor dem PC sitze und wieder zuviel Geld beim Online-Shopping ausgebe.
Was ist dein Lieblingsfilm?
Laut Facebook habe ich den schlimmsten Filmgeschmack überhaupt, aber da Du fragst - Boondock Saints, Zoolander, Startup.com, und Van Wilder sind die Filme, die ich am häufigsten gesehen habe.
Dein Motto?
Inspire the uninspired
Vielen Dank, Henning! Wer soll das nächste Interview geben?
Matthias Spies. Er kann dann auch vielleicht nochmal die Theorie mit der Katze zum Quadrat erklären. Das habe ich immer noch nicht ganz verstanden.











Mein Tip, ohne die Antwort zu kennen: Schrödingers Katze.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schroedingers_Katze
Zu gleichen Teilen tot und nicht tot. Ganz
unscharf gedacht, passt das ja fast auf Usability-Design. Da ist der Nutzer auch zu gleichen Teilen
…
lassen wir das
Nein eben nicht zu gleichen Teilen tot und nicht tot. Sondern 1/2 tot plus 1/2 nicht-tot. Das ist doch schließlich ein Unterschied!
Wenn der Jäger ein Mal rechts daneben schießt und ein Mal links daneben schießt, dann ist das Kaninchen (oder von mir aus in diesem Fall auch die Katze) im Durchschnitt tot.
Das würde aber nur in einem 2-dimensionalem Gebilde (Raum schimpft es sich dann ja nicht) gelten.