
Im vorweihnachtlichen Trubel ein wenig untergegangen war der Post von Ami zu der Frage, wie man als auf User Generated Content-aufbauendes Unternehmen mit Inhalten - in unserem Falle T-Shirt-Designs - umgehen sollte, die formal-juristisch korrekt, moralisch jedoch bedenklich sind. Seine Sicht der Dinge gibt´s hier nachzulesen.
Warum ich das Ganze nochmal nach oben hole? Nein, nicht um den in den letzten Tagen von anonymen Kommentaren geforderten Informationswert zu heben, sorry - sondern weil ich bei Hypediss über einen schon etwas älteren Fall (11/2006) der Entfernung eines Shirts mit rechtsradikalem Hintergrund aus einem Firmen-Sortiment gestoßen bin, der mich ein bisschen an unsere Diskussionen vor den Feiertagen erinnert hat (auch wenn die Vorzeichen durchaus andere sind).
Wal-Mart war damals das “betroffene” Unternehmen,
die Sachlage recht deutlich: der Supermarkt-Riese verkaufte Shirts mit einem Aufdruck, der dem Wappen der Waffen-SS (stilisierter Totenkopf: Bild rechts) mehr als ähnlich war. Und im Gegensatz zur der Streetwear-Marke Obey Giant, die das Wappen - allerdings in subtil modifizierter Art und Weise - bereits zuvor für ein Shirt verwendet hatte (Bild links), war Wal-Mart der Hintergrund des Symbols anscheinend nicht bewusst. (via The Consumerist)
Nachdem ein Kunde das Design fotografiert, geblogged und bei Wal-Mart beanstandet hatte, wurden die Shirts - wenn auch mit einer ordentlichen Verzögerung (mehrere Monate) - aus den Filialen entfernt.
So sah das Ganze im Fernsehen aus: MSNBC.










endlich wieder guter content!
wundert mich nicht, das Wal-Mart das nicht gepeilt hat.