
ZWDW oder PWYW, je nachdem, ob man mysteriöse Abkürzungen lieber auf Deutsch oder Englisch genießt, war eines der großen Dinger in 2007. PWYW steht für “Pay-What-You-Want”, also für das Bezahlmodell, bei dem alleine der Kunde entscheidet, wieviel Geld er für ein Produkt oder einen Service hinlegen möchte.
Radiohead haben diesem “gewagtem” (phlow.net) Ansatz viel Aufmerksamkeit verschafft, als sie ihren aktuellen Longplayer per PWYW-Download feilboten. Die NY Times listete das “Radiohead Payment Model” mitunter in der “Year In Ideas”-Ausgabe ihres Magazins (via Boing Boing).
Ob das Experiment erfolgreich war, steht nicht wirklich fest - mit den Zahlen unterschiedlicher Quellen verhält es sich ähnlich wie mit unseren Blog-Statistiken: von ziemlich gut bis sehr schlecht ist alles dabei - die Wahrheit leigt bekanntermaßen in der Mitte. Inzwischen ist die Aktion auf alle Fälle beendet, die Download-Seite dicht, “In Rainbows” ab 28. Dezember nur noch nach dem gewohnten ZWWS (”Zahl was wir sagen”)-Prinzip erhältlich (s. u. a. bei laut.de).
Soweit, so interessant. Im UK-Blog hat Adam nun einen T-Shirt-Anbieter ausgemacht, der ZWDW ebenfalls getestet hat:

















