
Die Gandine ist eines von 5-6 regelmäßig in Anspruch genommenen Etablissements, in denen sich die Leipziger Spreadshirt-Crew bzw. Teile von ihr mittags stärken.
In ostalgischer Atmosphäre werden in dem im Tapetenwerk ansässigen Mini-Restaurant täglich ein vegetarisches und ein nicht-vegetarisches Menü angeboten. Die Kreationen reichen von gut hausmännisch, über gut gewagt, bis gut - geh´n wir wieder. Als Freund des Einfachen sollte man pünktlich um 12 Uhr erscheinen - später ist es leicht möglich, dass die kleine aber feine Auswahl keine mehr ist.
Letzten Freitag waren wir wieder einmal zu spät vor Ort. Es gab nur noch fleischlose Kost, woraufhin sich unser scheidender englischer Essensbanause Adam umgehend entschied, einen anderen Ort zur Nahrungsaufnahme zu suchen. Ami und ich sind geblieben. Und wir wurden belohnt.
Mit einer gefüllten Socke. Nein, die stand nicht auf der Speisekarte.
Die hing an einem weihnachtlich dekorierten Wäscheständer, den die Gandine-Crew zum Adventskalender für Stammkunden umfunktioniert hatte. Sehr schöne Idee.
Hier die Fotos vom Entdecken, Entführen und Entpacken.















Und das war nicht mal die einzige Socke. Bekanntermaßen kommen die ja eh nicht allein. Gestern haben sich ein paar Grafiker und ITler über den Inhalt eines weißen Tennismodells hermachen dürfen.
Übrigens ist die Gandine extrem selten ungenießbar. Und wenn dann nur weil sie so mutig und kreativ sind. Und dabei preiswert. Oder wer hat schon mal “Neapolitanisches geschmortes Hühnchen mit Artischocken und Kapern auf warmen Kartoffel-Minz-Salat, Salatbeilage” für 3,80 gegessen?
Sehr süß. Das hab ich nun verpasst.
ich wusste jetzt nicht, wer da sonst noch so alles hin verkehrt und wollte schon alle spreadsocken plündern, aber tobi merkte zurecht an, dass auf der socke, die wir geplü ndert haben, dick “spreadshirt *marketing*” drauf stand. jlück jehabt!
Ein Sockenlager in der Gandine, au weia. ;=)