Spreadshirt´s International Blogs:

Hallo zusammen,

Dies ist der offizielle Spreadshirt-Blog. Hier gibt es News und Partnerinfos direkt aus dem Spreadshirt-Hauptquartier. Wir freuen uns über deine Beteiligung. Bei Spreadshirt kannst du T-Shirts individuell gestalten, kostenlos einen Shop betreiben oder den Marktplatz mit deinen Designs füttern.

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Archive for August, 2007 Page 2 of 2



Perle aus Brandenburg

Wenn irgendwo in Deutschland das Wort Spreadshirt geschrieben wird, dann kriegen wir das ja mit. Das kommt nämlich jede Woche in einem großen Briefumschlag hierher und später in die Ablage. Nicht vorenthalten möchte ich eifrigen Lesern eine Perle aus der Märkischen Allgemeinen aus Brandenburg. Eine junge Frau reflektiert dort über den Trend, Be- und Erkenntnisse und Hirnschmalz auf's Shirt gedruckt vor sich her zu tragen, sie ist, äh… nicht so begeistert. Ich fasse die im Text genannten shirtgewordenen Geständnisse zusammen:

  • Heul doch
  • Hey, ich war beim Friseur
  • My subculture can kick your subculture's ass
  • Was ist geil und hat einen Stern auf dem Rücken? (mit einem Stern auf dem Rücken, was sonst)
  • Sex ist ja so eine verlogene Hippiescheiße

P.S.: Spreadshirt wird hier nur im Fließtext erwähnt, der Vorwurf, wir könnten Mitschuld an dieser haarsträubenden Entwicklung tragen, ist allenfalls implizit.

Spreadshirt Stories 1

Ein selbstgemachtes T-Shirt wartet nur darauf, seine Geschichte zu erzählen. Warum ist es auf der Welt? Wie kommt es mit seinem Träger klar? Wie fühlt sich der erste Waschgang an? Wir möchten Eure persönliche T-Shirt Geschichte hören! Schreibt die Geschichte Eures T-Shirts auf - und schickt sie zusammen mit einem Foto an: blogme at spreadshirt.net Los geht’s heute mit Tobias aus Marburg. Hier ist seine T-Shirt Geschichte..

Wie man aus der Ferne seine Freundin glücklich macht und sich dabei einen Arbeitsplatz sichert.. Februar 2005 — Ich in den USA, meine Freundin in Leipzig und ihr Geburtstag rückt unaufhaltsam näher. Was tun- geschenkemäßig meine ich? Blumen schicken mit Fleurop? Echt etwas standard, obwohl Frauen da ja bekanntlich immer noch drauf stehen. Was kann man sonst noch aus dem Internet ziehen? CDs, Bücher oder Klamotten. Alles zu unpersönlich unter diesen Umständen. Erstmal Google füttern. T-Shirt zum selber machen? Was das denn? Ah, nee is klar- am Rechner Shirts zusammen klicken. Yeah, sogar eigene Bilder hochladen ist möglich. Bilder habe ich zuhauf- Photoshop auch- und los geht’s. Romantik first und ohne Grenzen ist das Motto. Die finale Version schicke ich direkt zu ihr nach Deutschland + Blumen als Sicherung! Und dann der Tag X. Sie ist total gerührt von den Blumen- Ne quatsch das T-Shirt rockt die Blumen! Mein bestes Geschenk ever - vielen Dank an Spreadshirt! Ach die haben ja ihren Hauptsitz in Leipzig und ich bin fast fertig mit der Uni hier und generell. Das wäre doch was- Die Bewerbung klappt mit dem 2. Anlauf und so setzt sich die Geschichte fort- Dank, meine Süße, dass du Geburtstag hattest.

Urlaubsgrüße und Glückwunschkarten

So ein Wechsel in der Chefetage ändert ja einiges. Heute morgen haben wir zum Beispiel eine Urlaubs(!!!)karte von Lukasz bekommen: 

  

 

Da gibt er uns etwas von seiner präsidentiellen Weisheit mit auf den steinigen Weg durch den Arbeitsalltag, und das wirft natürlich Fragen auf: Würde Lukasz Kaffee trinken oder besser magenschonenden Kamillentee? Würde er diesen Post schreiben? Herrje…

Für Jana, unsere neue CEO-in, brachte das neue Amt Sekt, Blumen und Glückwunschbekundungen mit sich. Unser Systemadmin Thomas hat so eine komische Email geschrieben (da konnte man außerdem durch Dividieren von Primzahlen die Postleitzahl seiner Geburtstagsparty rausfinden; meine Rechnung ergab Mittelfranken, deshalb war ich leider nicht dabei), Blogger posteten, Medien berichteten, und manche brachten dabei noch ein paar falsche Zahlen in Umlauf… Wenn jemand über Jana lesen und hören möchte, kann er das zum Beispiel hier und hier, VON IHR lesen hingegen hier. Ein seltsames Einstandsgeschenk kam übrigens per Post von einer großen deutschen Agentur: ein Besen. Aber wozu bloß? Habt ihr vielleicht ne Ahnung?

 

 

 

Comic Shirts

Wer über genügend ironische Selbst-Distanz verfügt, kann sich jetzt als Comic-Figur spazieren tragen. Nach dem Motto: nur wo ich drauf bin, bin ich auch ganz sicher drin. Dazu bitte folgendermaßen vorgehen:

  • Comic-haft gucken
  • fotografieren
  • an Katrin Baarth von Comic Shirts schicken
  • das Ergebnis anziehen

(auch als Fußmatte und Tättowierung erhältlich)

 

 

 

Katrin hat schon als Studentin bessere Noten bekommen, weil sie Dozenten-Comics auf dem Rand ihrer Präsentationen auftauchen ließ. Heute arbeitet sie als selbstständige Grafikerin. Ihr Angebot Comic Shirts ist ein Teil von DaWanda, der Plattform für Selbstgemachtes, Abteilung Style Lab. Im neuen DaWanda Style Lab treibt man die Idee des käuferbestimmten Produktes noch ein bisschen weiter: Interessenten können hier zwischen verschiedenen Farben für ein bestimmtes handgemachtes Produkt wie z.B. eine Handtasche wählen, aber auch Stoffe, Maße und ähnliche Parameter bestimmen oder gleich ein ganz anderes Modell vorschlagen. Was sind wohl die nächsten Schritte der "Customization"? Welche Produkte verbergen tief in ihrer gestanzten Massenseele eine zarte Objekt-Persönlichkeit, die nur darauf wartet, maßgefertigt zu werden? Wir sind gespannt.

Sitzen Sie gern im Mittelpunkt?

 

..und verbringen heiße Nächte auf dem Bürostuhl? Haben Sie Lust auf Projekte - autonom entwickelt und umgesetzt? Und Chats in der Küche? Wann haben Sie das letzte mal ein Produkt so richtig gemanagt?

Wenn auch Sie Kicker, Gratis-Obst, Mittagsbuffets für 4,90, verrückte T-Shirts umsonst und Mineralwasser All You Can Drink lieben, dann sollten wir uns schleunigst unterhalten!

Spreadshirt sucht einen Produktmanager.

Falsch: ein Produkt-Manager sorgt dafür, dass jedes Quartal eine neue revolutionäre Trinklasche in die Vollmilchpackung implementiert wird.

Richtig: Ein Produkt-Manager managt auch Produkte, die man gar nicht anfassen kann. Also zum Beispiel ein Software-Modul wie den Spreadshirt Designer oder ein Angebot wie den Spreadshirt Marktplatz. Dazu gehören eine intime Kenntnis des Produkts, Antizipieren von Kunden-Erwartungen und Markt-Entwicklungen, gute, innovative Ideen sowie der Wille, diese auch gegen das Gesetz der Trägheit der Kollegen umzusetzen. Oder, wie der Kollege Henning Kruthaup das formuliert: „ein bisschen Pusher-Mentalität wäre nicht schlecht.“ Denn der Produkt-Manager arbeitet im Wesentlichen an der Schnittstelle zwischen IT und Grafik - da herrscht viel Betrieb und die Wunschzettel aller Abteilungen sind lang. 

Die Geschäftseinheit D2C, neue Heimat des gesuchten Produkt-Managers, ist ziemlich neu. D2C, das heißt „direct to customer“, bezieht sich also auf das Geschäft direkt mit den Endkunden, nicht mit den Shop-Partnern. Frage: wie erreiche ich meine Kunden, wie setze ich Erkenntnisse, Erfahrungen und Messwerte am besten in ein Produkt um? 

D2C, das sind Kolja Hebenstreit (Business Unit Leader), Henning Kruthaup (Produktmanager), Katja Noch (Marketingmanager) und Daniel Stebner (DDS). Außerdem die Abteilung Deutsche Druck Service, die sich um die ganz großen Fische (ab Bestellmenge 25 Stück) kümmern. Die Abteilung ist noch keine vier Monate alt, sucht aber schon dringend Verstärkung. „Wir haben alle Hände voll zu tun. Am liebsten wäre uns jemand, der gewohnt ist, die Initiative zu übernehmen und ziemlich selbstständig zu arbeiten.“ Was schweißt die Abteilung zusammen? „Einmal in der Woche ist Team-Besprechung und alle zwei Wochen ein Beamer-Filmabend in Koljas WG – wenn nicht gerade jemand im HQ eine Simpsons' Nacht oder Chatty Wednesday ausgerufen hat. „Die Atmosphäre in der Firma ist jugendlich-locker, aber von Leistungsbereitschaft geprägt, um noch so eine Floskel hinzuzufügen", so Kolja. "Ich denke aber soviel ist klar geworden: wir sind offen für Neue!“

Woanders bestellt, heute: tank theory

spreadshirt orders at tank theory
Es gibt noch ein Leben abseits von Spreadshirt, nach dem ersten Teil mit Oddica betrachten wir heute die Tank Theory: ein kleines, aber feines Label aus den USA, das ohne viel Schnickschnack drumrum, aber dafür mit “echten Artworks” angibt und Künstlern eine großzügige Fläche auf Textil anbietet. Will sagen: oberstylische Jumbo-Drucke, für den Farbflash nimmt man auch Verläufe in Kauf, je nach Design gerne auch mit weiteren Veredlungen. Geht schon fast in die Richtung “Intellektuellentshirts”. Bevor wir hier vorab werten, würde ich sagen bestellt ist bestellt und hier kommt der Check, seht selbst:

tank-theory - the video

23 Dollar pro Shirt (ohne Coupon Schnickschnack) das ist für die Druck-Art und die Qualität tiptop und Sahne. Um so überraschender für mich zunächst das Urteil von Godfather Carsten: 7 von 10. Dann heute eine Mail.

“Hatte ich gestern tatsächlich nur eine sieben gegeben, wegen der Größe der Shirts, muss ich das heute revidieren. Nach dem anprobieren passen sie, sind halt zu lang. Aber der Knaller nach dem Checken der Rechnung: wir haben ein Shirt für umme bekommen. Also ist dann ne glatte 9. Tendenz zur zehn. Man braucht ja noch Luft nach oben.”

Ich gebe mal einen Sonderbonus für die schnelle Lieferung dazu: letzte Woche bestellt, heute da, und vor allem das mitgedachte Ankreuzen von “Giftpackage” um unangenehme Zusatzzahlungen zu umgehen. Tank Theory: 9 von 10 Punkten.

Mehr Bilder und so wie immer im ipernity Schubfach.
Update: Video geht jetzt, und als nächstes wird Defunker oder DesignByHumans gehandelt …

Spreadshirt hat sein Gesicht verloren

Nein, damit spielen wir nicht auf den letzte Woche ebenfalls vollzogenen Wechsel an der Spitze an, sondern auf den Weggang von Julia, unserem aktuellen Defaultmodel Topmodel auf Spreadshirt Seite1. Irgendwann musste es so kommen. Vor einem Jahr als Praktikantin gestartet, das Studium geschoben und geschoben, haben wir jede Möglichkeit genutzt, um sie vor die Kamera zu stellen. Jetzt ist es soweit: Julia ist weg. Und das wirft Fragen auf.

<%image(julia3.jpg|400|533|julias erster arbeitstag - vor der kamera)%>
Denn langsam müssen wir uns Gedanken machen, wie wir mit unseren Models verfahren, die ja allesamt aus dem Mitarbeiterverzeichnis rekrutiert werden. Bislang war der Deal immer recht einfach und von gegenseitigem Eigennutz geprägt: Schlüpf mal schnell in ein Lafraise Shirt, das verschwitzte Leiberl darfste danach gerne behalten. Aber zunehmend wird das schwieriger. Fotograf Ben berichtet, dass manche Spreader behaupten, sie haben besseres zu tun oder fühlen sich heute unfotogen.


Allerdings hat das Ablichten von echten Menschen neben der vermeintlichen Kostenersparnis bei Spreadshirt Tradition und einen tieferen philosophischen Ansatz. Als aufmerksame Beobachter des beginnenden 21. Jahrhunderts ist es Euch sicher nicht entgangen. Die meisten Werbemittel bestehen heutzutage aus Hochglanzplastik, friendly Handshake hier, Milchshake Grinsen da. Das widerstrebt unserem Verständnis von authentischer Unternehmenskommunikation. Aus diesem Grund zeigen unsere Webseiten und Flyer stets Leute, die auch tatsächlich hier über die Flure huschen. Nach dem Motto: Die Firma steht für ihre Produkte und die Mitarbeiter stehen für ihre Firma. Die Kunden sollen sehen, wer am anderen Ende der Internetleitung sitzt. An diesem familiären Charakter wollen wir trotz größerer Größe auch in Zukunft festhalten.

Was mich jetzt mal interessieren täte, sind Meinungen: Kommt das überhaupt an, dass wir Spreadshirt Mitarbeiter zwingen bitten stundenlang im Keller Modell zu stehen, oder ist das schnuppe? Wie wird das bei anderen Unternehmen, die ähnlich verfahren, geregelt? Was wäre (neben knallharten Pokerchips) eine angemessene Vergütung?

Martijn’s Tip - Farbkombinationen

 

Wir arbeiten im Moment an einer kleinen Wissensressource, um Tips und Tricks für Shop-Partner zu bündeln. Aber wer genau arbeitet? Glücklicherweise konnten wir unseren holländischen Mitarbeiter Martijn mit seiner freundlichen Zustimmung dazu zwingen, sein immenses Wissen regelmäßig weiterzugeben: im Newsletter, und hier. Anregungen aus Eurer Praxis sind natürlich immer willkommen! Thema heute: Farbkombinationen für den Shop.     

 

 

Web-Farben beruhen auf dem Hexcode, einer sechstelligen Zahl, die die Farbe genau festlegt. Jetzt gibt es ein Werkzeug, das Euch erlaubt, jede beliebige Farbe irgendwo weit draußen im Netz sofort in Eurem Shop zu haben. Einfach Colorzilla herunterladen - und der Hexcode einer Farbe, die Euch gefällt, wird im Browser angezeigt - ready to steal! Für den Systematiker in Euch empfehle ich die sogenannten "Color Schemes": erprobte Farbkombinationen, die die Kaufverweigerungszentrale im Kundenhirn benebeln - und vor allem gut harmonieren. Welche Farbe passt zu welcher? Finde es heraus bei Color Combo und Colormatch oder Webmart.

Motiv des Tages: Nicht nur für Häuslebauer

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