Immer wieder kommt die Frage auf, ob man bzw. wie erfolgreich man mit Spreadshirt sein kann. Auch für uns ein interessantes Thema, aus mehreren Gesichtspunkten.
Erstens deshalb, weil wir ausgewiesen “Long Tail Business” sind. Was bedeutet: die meisten Umsätze generieren wir durch die Masse der Shops, die wenig bis sehr wenig bis nur an sich selbst verkaufen. Soweit, so bekannt.
Zweitens ist es für uns interessant, weil die meisten “Erfolg” mit “Geld verdienen” gleich setzen. Wer uns länger kennt, weiß, dass wir nie einen Hehl daraus gemacht haben, dass unsere Partner in Crime und unsere Wurzeln nah am “Beutekapitalismus” liegen. Das bedeutet oberflächlich - wer mit Spreadshirt auch finanziellen Erfolg haben will, muss ein Stück weit gewieft sein und allzeit bereit, andere und nicht weniger sich selbst auszubeuten. Um die wichtige Antwort vorwegzunehmen: Ja, man kann mit Spreadshirt Geld verdienen, auch wenn man hier nicht arbeitet. Und auch wenn die wenigsten unserer Shopbetreiber Porsche fahren (s.o.): jeder kann nahezu “aus dem Stand heraus” mit einer guten Idee in kurzer Zeit seine Miete verdienen. Das freut uns, denn es liegt uns natürlich daran, dass Shopbetreiber und Designer auf dem Marktplatz an unserem Erfolg teilhaben. (je mehr, desto besser
Drittens ist es für uns interessant, weil ein größerer Teil der Shopbetreiberschaftsgemeinde “Erfolg” als etwas anderes definieren wird, und nicht als den großen Reibach machen. (Wir wissen das, weil wir haben gefragt) Anerkennung, Designs präsentieren, die eigene Marke unters Volk bringen, Präsenz und Aufmerksamkeit sind hier ausschlaggebend.
In den letzten Wochen, im Umfeld des Relaunchs, haben wir viel über diese Motivation, über die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten zwischen diesen “Erfolgstypen” Anerkennung und Geld verdienen nachgedacht. Die Essenz daraus ist, dass wir in den kommenden Wochen ein wenig stärker Einblicke geben wollen, sozusagen die Spreadshirt Erfolgsgeschichten ans Licht bringen: Interessante und innovative Formate vorstellen, zeigen wie Partner und Designer unsere Plattform nutzen. Shopbetreiber und Künstler promoten, die in der Tat Geld mit Spreadshirt verdienen. Andere, die ein gutes Konzept haben und (vielleicht) auf dem Weg nach oben sind, und auf jeden Fall ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient haben.
Zunächst und für den Start mal als Interview und Porträt, zum Beispiel wie Adam es im englischen Blog mit Retro Footballshirts getan hat. James von Retro Football Shirts hat in sieben Wochen knapp 30.000 Besucher in seinen Shop gebracht und verkauft bis zu 13-14 Shirts am Tag. Wie er das geschafft hat, und was hinter der Idee steht, lest ihr im englischen Blog. Falls Ihr jemanden kennt, falls Ihr denkt Eure Story und Euer Shop sind eine Spreadshirt Success Story, schickt mir eine Mail (ami AT spreadshirt . de) oder hinterlasst uns einen Kommentar.