Der ein oder andere wird woot! kennen, die Jungs die nach dem Motto “One Day, one Deal” recht gut ihr Zeug verkloppen, und in drei Jahren mittlerweile mehr als 800.000 Community-Mitglieder eingesammelt haben.
Seit geraumer Zeit erweitert woot Schritt für Schritt sein Konzept: waren es ursprünglich überwiegend Gadgets und Elektronik-Artikel, gibt es seit Sommer letzten Jahres auch lecker Weinchen unter wine.woot, was ich als Schorleschlotzer Weintrinker und Nischenfreund sehr spannend finde, und eben seit letzter Woche einen Shirt-Arm namens “shirt.woot“. Das Prinzip ist dasselbe: pro Tag gibts ein einziges T-Shirt für einen guten Preis (derzeit 10$, bald allerdings mehr). Was aufs T-Shirt kommt, entscheidet ein angeschlossener Wettbewerb mit dem Namen the Derby (!) (welch späte Ehre ;)).
Ziemlich spannend ist jetzt, wie sich shirt.woot gegen Platzhirsch Threadless positioniert. Denn wer woot kennt, weiß, dass die Jungs mit ihrem Business und ihrer Community ziemlich offen umgehen. Von daher war ich zwar überrascht, aber nicht verwundert, diesen “Side Deal” im Forum zu sehen. Das wird für Threadless, die sich ja auch das Community Business auf die Fahnen geschrieben haben, ein spannendes Thema werden. Vielleicht sehen wir den ersten “Social Commerce Battle” überhaupt? Keine Ahnung. Eins steht allerdings fest: In Sachen Designs hat Threadless derzeit definitiv noch die Nase vorne.
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Trotzdem hat shirt.woot jetzt einen dicken Einstand in der Blogosphäre gefeiert: Obiger “Homeland Security” Entwurf ist grafisch vielleicht nicht der große Wurf, aber er kommt von Autor und Blogger Cory Doctorow. Der hat natürlich gleich mal auf BoingBoing davon berichtet. Was dazu geführt hat, dass das Shirt recht schnell vergriffen war. Clever, clever. Falls ihr euch für woot und shirt.woot interessiert, kann ich nur empfehlen, mal die entsprechenden Artikel zum Thema bei Jochen Krisch durchzulesen.


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252 Responses to “shirt.woot & BoingBoing”