Genauer gesagt: Blick nach Norwegen. Hier haben wir 2 schöne und neue Shopbeispiele, die ich gerne mal vorstellen wollte.
Das eine Beispiel rockt richtig: Skandinavien gilt ja als “Home of Black Metal”. Die Herren von skuls.no haben sich daraus einen Spass gemacht, und haben sehr coole “Bandnamen” erfunden, also sowas wie Rosenkohl, Haarfön, Ohrwärmer, Klettverschluss oder Graubrot. Wenn man es von befreundeten und bekannten norwegischen Designern in “echte” Black Metal Logos umgestalten lässt, sieht das dann so aus:
Nachdem die Sache von dagbladet.no (quasi SpON auf norwegisch) aufgegriffen wurde, ging die Post und der Metal ab.
Auf der Website steht, dass sie mit der Aktion nur ein paar Ausländer foppen wollen. Ich hoffe und bete inständig, dass das gelingt und das Ding auch bei uns ganz gross wird.
Das zweite Beispiel ist schon ganz schön gross - es geht nämlich um einen großen Fussball Fanclub in Norwegen.
Das kuriose dabei ist: die Fans fiebern nicht für irgend einen lokalen Fussball Verein - sondern für East Stirlingshire F.C., und eine Mannschaft, die relativ konstant schlecht und in der dritten schottischen Liga rumgurkt.

Das Team von East Stirlingshire spielt tatsächlich seit der Gründung 1881 Jahr für Jahr in der niedrigsten schottischen “Profi”Liga. Auch dieses Mal haben sie sich ziemlich reinknien müssen, damit sie die Lizenz für die nächste Saison bekommen. Auf dem Erfolgszettel des Clubs stehen zum Beispiel so spektakuläre Sachen wie:
* Pro Match ein Tor erzielt - in der Saison 1938/39
* Sir Alex Ferguson startete seine Karriere als Teammanager (und blieb genau 112 Tage)
Wie ein schottischer Looser-Club ausgerechnet in Norwegen so viele Fans findet?
In einer Sport-Reportage im norwegischen TV wurde Carl Thywissen, ein norwegischer Spieler des Teams, porträtiert. Er verdient in East Stirlingshire 10 Pfund pro Woche, findet das aber voll in Ordnung und widersteht der Verlockung des großen Geldes. Die Zuschauer waren derart angetan von dieser Einstellung (endlich mal einer der Fussball aus Spass spielt), dass sie einen Fanclub gegründet haben. Der Fanclub wurde innerhalb weniger Wochen mit 5.000 Mitgliedern zum drittgrößten in Norwegen. Wir wünschen natürlich weiterhin äh, viel Erfolg für die Mannschaft, und viele T-Shirt Verkäufe im Fanshop.


TweetThis




0 Responses to “Blick nach Norden, ich sehe T-Shirts”