Spreadshirt´s International Blogs:

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Dies ist der offizielle Spreadshirt-Blog. Hier gibt es News und Partnerinfos direkt aus dem Spreadshirt-Hauptquartier. Wir freuen uns über deine Beteiligung. Bei Spreadshirt kannst du T-Shirts individuell gestalten, kostenlos einen Shop betreiben oder den Marktplatz mit deinen Designs füttern.

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Archive for May, 2007



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Werbung durch Ethik?

Die Spreadshirt Earth Day Kampagne ist vorbei - bis zum 16. Mai wurden 3 Euro pro verkauftem Bio-Shirt an das deutsche Earth Day Komitee gespendet. Die Ergebnisse können sich sehen lassen! Bevor wir sie präsentieren, hier ein kurzer Überblick über die bekanntesten Spenden-Aktionen auf dem deutschen Markt (auch als Cause-Related Marketing bezeichnet). Stichwort - das Krombacher Syndrom

Gemeinnützige Spenden an den Verkauf von Produkten zu koppeln, ist keine neue Idee. Aber auch keine alte. 1983 erklärte American Express, man wolle für jede Transaktion einen Cent an den Fonds für die Restaurierung der Freiheitsstatue spenden. Die Aktion war ein voller Erfolg, auch für die Umsatzzahlen - und damit sowas wie der Urknall für das „Cause-Related Marketing”. Hier eine gefühlte Top Fünf der CRM-Kampagnen in Deutschland.

1. Krombacher Regenwald-Projekt

2002-2004 sowie 2006 hatte die Brauerei versprochen, zusammen mit dem WWF für jeden verkauften Kasten Bier einen Quadratmeter Regenwald zu schützen. Die Kampagnen wurden heftigst beworben, anfangs mit den Promis Günter Jauch und Steffi Graff - und ernteten vielfachen Spott (Spiegel: „Saufen für die Gorillas” und “Lächeln für Brasilien”). Im Ergebnis konnten angeblich 44 Millionen Quadratmeter Regenwald (bis 2003) geschützt werden, also gerade mal 44 Quadratkilometer: eine vergleichsweise bescheidene Fläche, kleiner als Kreuztal, wo Krombacher gebraut wird. Auch die rechtlichen Aspekte der Aktion waren umstritten: der „Schutzverband gegen das Unwesen in der Wirtschaft” reichte Klage gegen Krombacher ein, wegen unlauteren Wettbewerbs. Nach einigem juristischem Hin und Her entschied der Bundesgerichtshof im Jahr 2006:A) Das Objekt der Werbung muss nicht zwingend zusammenhängen mit dem Objekt der Kampagne. Krombacher könnte sich also auch gegen die Todestrafe engagieren oder pro Kasten Bier einem 1 Euro Jobber sein Gehalt auf 1.06 Eur erhöhen (6,7 Cent haben die Kreuztaler pro Kasten 2002 an den WWF abgeführt)B) Es gibt kein Transparenzgebot: Firmen sind grundsätzlich NICHT verpflichtet, genauere Angaben zu machen, wie das Versprechen umgesetzt wird. Tatsächlich ist die Angabe „1m² pro Kasten” nämlich nicht haltbar, da lediglich ganz allgemein Schutzprojekte in der Region finanziert wurden. Zitat WWF: „Das Geld befindet sich im Etat der 2004 gegründeten Regenwaldstiftung”. Eine konkrete, in Quadratmetern ausgedrückte Schutzfläche gibt es nicht. Dies, so urteilte der BGH, stelle aber noch keine Irreführung bzw. unsachliche Einwirkung auf die Kaufentscheidung dar. Etwas fragwürdig ist das schon. Dennoch: laut WWF kamen insgesamt bis heute zwischen drei und vier Millionen Euro Spendengeldern zusammen. Ein komplexes Bouqet unangenehmer Beigeschmäcker erhält das Projekt durch den Umstand, dass mehrere andere Firmen sich noch aufs Trittbrett schwangen. LTU z.B. spendete eine Zeitlang lächerliche 8 Cent pro Flug an den WWF. Ein grobes Missverhältnis.

2 Bitburger

Konkurrent Bitburger ließ sich nicht lang bitten - im Mai 2005 starteten die Pfälzer eine Serie von Aktionen, um dem Fußballnachwuchs zu helfen. Als erstes die Initiative „Bolzplätze für Deutschland”. Für jeden verkauften Kasten sollten 660 cm² einer maroden Fuballanlage saniert werden - und das wurden sie auch: 250 davon bis heute, 50 weitere sind nach Angaben der Brauerei noch in Reparatur. Im Moment läuft eine weitere Fußball-Aktion bei den Alkohol-Herstellern: die Bitburger Talentförderung. Pro verkauftem Kasten erhalten Jugend-Mannschaften, die sich dafür bewerben und ausgewählt werden, 5 Minuten Training mit einem ehemaligen Profi. Die besten Kleinkicker dürfen dann eine Fortbildung an der Klaus-Fischer-Schule machen. Klar: auch da meckert wieder einer (ganzabgesehen von den Möglichkeiten, die sich der Satire hier bieten: abgehalfterter Ex-Profi mit Kippe im Maul „unterrichtet”, lässig ans Tor gelehnt, einen Haufen Rotznasen).

3. Ritter Sport

Alfred T. Ritter ist so ein Darling der Ethik-Szene. In seiner 800 Mann starken Fabrik wurde noch nie jemandem „betriebsbedingt” gekündigt: aus Prinzip (hoffentlich hört das kein Fonds-Manager!). Stichwort Regenwald: schon vor sechszehn Jahren - und damit lange vor dem Beginn des allgemeinen Hype - begann Ritter mit dem Aufbau des Cacaonica-Projektes in Nicaragua: dort werden Kakao-Pflanzen in Mischkulturen angebaut, ein Teil der Ernte landet - zu Fair Trade Preisen importiert - in den Schokoquadraten. Nach Angaben von Charity Label wurden schon mehr als 2 Millionen Euro in das Projekt gesteckt. Auch zuhause bemüht sich Ritter um eine grüne Weste: für weniger CO² sorgt ein eigens gebautes Blockheizkraftwerk, das die Fabrik in Waldenbuch bei Stuttgart beliefert. Im Zuge des Cause-Related Marketing wurde 2005 dann noch der “Gewissens-Biss” eingeführt: pro verkaufter Tafel spendet Ritter 1,4 Cent an Unicef, für das Projekt „Schulen in Afrika”. Insgesamt garantiert mindestens 220.000 Euro. Weiter so, tapfere Ritter!

4. Volvic und Unicef

„Ein Liter für zehn Liter” heißt die 2006 für jeweils drei Sommermonate begonnene Kampagne, mit der Volvic die Unicef unterstützt. Insgesamt, so heißt es bei Unicef, konnten durch die Hilfsmittel bereits genügend Brunnen gebaut werden, um 21.000 Äthiopier - 0.029% der Bevölkerung - für die nächsten zehn Jahre mit Trinkwasser zu versorgen. Für die Kampagne steht RTL-Moderator Markus Lanz Pate. Volvic selbst bewirbt sich und die Unicef äußerst farbenfroh auf der Volvic Webseite, ohne die Leser durch allzuviele Informationen vom Wesentlichen abzulenken.

5. Katholische Kirche und Johann Tetzel

Um 1500 sammelte der Dominikanermönch Tetzel Geld für einen guten Zweck im Raum Magdeburg. Angeblich sollte das Geld dem Kampf gegen die Türken zugute kommen. In Wahrheit strich Tetzel 25% des Erlöses selbst ein, von dem Rest finanzierte sich Papst Leo X. den Petersdom in Rom (Kultursponsoring?). Der Original-Claim der Kampagne lautete: Sobald der Gülden im Becken klingt, im huy die Seel im Himmel springt. Tetzel war nämlich als sogenannter „Ablasshändler” unterwegs und versprach allen Spendern die Absolution von ihren Sünden. Die schlimmen Folgen eines Mordes zum Beispiel konnten schon mit acht Dukaten neutralisiert werden. Das früher einmal komplizierte Buß-System der katholischen Kirche wurde so ausgehebelt, echte Taten durch Geldspenden ersetzt. Wegen der allzu großen Unstimmigkeiten regte sich bald Widerstand, eine von Martin Luther ins Leben gerufene Initiative („die Protestanten”) setzte der Kampagne ein Ende.

Das Beispiel Tetzels verweist auf die Gefahren eines allzu globalen Cause-Related Marketing-Ansatzes: das schlechte Gewissen der Sünder wird in einer Win-Win-Situation kapitalisiert, wobei die Opfer weiterer Sünden als „Lose”-Variablen nicht mehr auftauchen. Sprich: wenn der Anschein erweckt wird, dass man durch „aktiven” Konsum bzw. eine winzige Spende genug für die Umwelt getan hat, so ist das moderner Ablasshandel. Der Krombacher-Claim „Handeln und Genießen” rennt in genau diese Falle.Auf der anderen Seite ist nicht zu veleugnen, dass immer mehr Geld von Firmen in gemeinnützige Projekte fließt: ein Ergebnis auch der steigenden gesellschaftlichen Verantwortung, der sich die Unternehmen stellen. Laut Brand eins wird „Corporate Social Responsibility” gerade zur wichtigen Kenngröße, die sich zunehmend auch auf die Bilanzen auswirkt: „Rückversicherer preisen CSR-Aktivitäten in ihre Policen ein.” Fazit: Die Umsatzentwicklung bei Krombacher und anderen beweist, dass erlösabhängige Spenden ein gutes Mittel sind, um Marken- und Marktwert einer Firma zu verbessern (Krombacher löste bereits 2002, im ersten Jahr der Kampagne, Warsteiner als Marktführer ab). Brand eins: „Eine europäische Studie des Marktforschungsunternehmens Mori kommt zu dem Ergebnis, dass für 70 Prozent der Konsumenten bei der Kaufentscheidung das soziale Engagement eine wichtige Rolle spielt. 44 Prozent der Befragten sind bereit, dafür auch einen Preisaufschlag zu zahlen.”

Was ist wichtig, um die eigene Glaubwürdigkeit bei Spenden-Aktionen nicht zu gefährden?

  • transparent kommunizieren - alle wichtigen Zahlen und Spendensummen an exponierter Stelle zugänglich machen. Unsachgemäße Relationen (1m2=1 Kasten) und unverhältismäßige Vermarktung erwecken eher Misstrauen
  • Realismus statt Weltenretter-Attitüde: die Berichterstattung sollte sachlich und nicht schönfärberisch sein. Schließlich wissen die Kunden, dass es sich nur um begrenzte Aktionen handelt.
  •  Langfristige Kooperationen, denn sie sind interessanter als PR-Strohfeuer. Thomas Marschall von den SOS Kinderdörfern: “Aktionen, bei denen es eine rein anteilige Spende pro Produktkauf gibt, möchten wir nicht ausweiten. Wir sind an langfristigen Partnerschaften interessiert.”

Links

Liste mit aktuellen Cause Related Marketing-Kampagnen

Das Geschäft mit dem guten Gewissen - Bericht im Hamburger Abendblatt

Medienrauschen über Krombacher

Hurra, hurra, die Beta die ist da!

Der Relaunch der Spreadshirt Website nimmt langsam konkrete Züge an. In den letzten Monaten hat so gut wie jeder hier mit dem Projekt, Tarnname “Mr. Propper”, zu tun gehabt. Der Name ist Programm: Unser Ziel war es, mit dem Relaunch nicht nur “optische Kosmetik” zu betreiben, sondern eine komplett neue Plattform an den Start zu bringen: Neues, aufgeräumtes Design, zusätzliche Funktionen und Bereiche, hilfreiche FAQs, ein neues Content Management System unter der Haube. Um so mehr sind wir jetzt natürlich gespannt auf das erste Urteil, Euer Urteil.

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Heute startet der erste “halböffentliche” Betatest: Wer einen ersten Blick hinter die Kulissen werfen will, braucht einen unserer superexklusiven Aktivierungscodes (bei Interesse einfach kurz melden, ich hab noch 2 Einladungen übrig). Allerdings ist das ganze zurzeit wirklich ein “echter” Betatest, d.h. es gibt zum einen sicher noch einige Bugs, und zum anderen handelt es sich bei der Vorabseite um eine reine Spielwiese. Heißt: Sämtliche Nutzerdaten sind noch nicht übertragen, und wer das ganze beispielsweise aus Sicht eines Shopbetreibers sehen will, muss erst einen neuen Testaccount anlegen (der spätestens am Ende des Betatests wieder überschrieben wird). Daher auch die Sache mit den Aktivierungscodes: Wir freuen uns natürlich auch über jegliche Beteiligung bei der Fehlersuche und erstes Feedback - aber bis die Seite massentauglich ist, dauert es wie gesagt noch ein wenig und es wird quasi noch das ein oder andere Touriboot den Karl Heine Kanal runterschippern.
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Falls Ihr Euch einen Überblick darüber verschaffen wollt, was neu ist, könnt ihr die wichtigsten Änderungen in der Zwischenzeit auf unserer Relaunch-Seite angucken.

Und in Kürze könnt ihr die ersten Motive von der “alten” Shopadmin aus schonmal auf den neuen Marktplatz einstellen. Mehr Infos zum Marktplatz.Weitere Fragen gerne hier, oder etwas detaillierter: Im Forum.

Wir ändern die (Rückgabe) Regeln

Nein, nicht ganz. Aber wir kommunizieren sie anders. Die Rückgaberegeln sind immer ein wichtiges Thema - vor allem bei Bestellungen im Designer, wo die Produkte ja individuell angefertigt werden. Deshalb haben unsere Serviceleute eine kleine Aktion gemacht, wie man mit uns glücklich wird - auch wenn man mal mit einem Produkt nicht zufrieden sein sollte. Ich finde ja neben dem Text vor allem die Fotos besonders gelungen:

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MDHB - Shirt des Tages (von Samstag)

Ich war am Samstag auf der Popup Messe und danach musste ich mich schrecklich betrinken war ich ein bisschen feiern - weil der VFB Stuttgart gewonnen hat, und Schalke und Bremen verloren, und so weiter, Fussball, Bundesliga, vorletztes Spiel, ihr wisst schon. Jedenfalls deshalb erst hier und heute der abgekupferte Post des Tages mit dem Shirt des Tages, gültig letzten Samstag und (hoffentlich) nächsten Samstag: Christoph Metzelder ist der MDHB (Meister der Herzensbrecher).

Danke Konrad, und besorg dir bei Gelegenheit mal ein Login für dieses Blog hier - könnte sein dass ich nächste Woche wieder ausfalle ;)

Earth Day Aktion noch bis 15. Mai

 

 

Bis einschließlich nächsten Dienstag spendet Spreadshirt von jedem verkauften ökologischen T-Shirt drei Euro an das deutsche Earth Day Komitee. Bislang gibt es regen Zuspruch für die Aktion. Damit das auch so bleibt, und auch künftig die Weichen fürs Sortiment stellt, schlagen sie ruhig nochmal zu. (Die Organics gibt es natürlich auch nach dem 15. Mai noch zu kaufen bzw anzubieten)

Was mit dem Spenden-Geld passiert, und warum wir nicht am Krombacher-Synddrom erkranken möchten, demnächst an dieser Stelle.

Shoptemplate: morgen wirds ernst

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Yvonne sagt, sie sei optimistisch dass “alles glatt geht”. Und Jochen hat ein gutes Gefühl, hätte ohnehin schon gerne vor 2-3 Wochen geupdatet. Weil “irgendwann muss ja eh, und je früher desto besser.”

Yvonne ist unser “Shoppartner-Lexikon” und Jochen derjenige, der morgen das Updateskript startet und dafür sorgt, dass die Shops automatisch von der alten, fast vier Jahre alten Vorlage mit Tabellen, Strukturen und Krimskrams, auf die neue, total “slicke” und CSS-konfigurierbare Vorlage umgestellt wird. Bislang haben rund 8.000 Leute von Hand und selbstständig ihren Shop umgestellt.
Die Resonanz ist bislang ganz gut. Auch wenn einige Partner die alte Shopvorlage natürlich lieb gewonnen haben, ist die neue nicht nur vom Look&Feel moderner, sondern halt auch flexibler. Vielleicht baut ja einer die alte Vorlage nach, sollte jetzt mit CSS eigentlich auch möglich sein.
Nach ein paar Problemen mit dem CSS-File ist vor allem die Aufteilung des Monster-CSS in drei “Happen” vor einer Woche positiv aufgenommen worden (”shop.css” für eigene Einstellungen, “color.css” für die Farben und “structure.css” für alles was wir warten).

Zwei Plätze weiter kämpft sich Julia noch durch ein paar unserer eigenen Shops und wir alle feuern sie an und hoffen, sie wird bis morgen damit fertig - ansonsten gilt wieder mal der alte Spruch vom Schuster mit den schlechtesten Schuhen. Ich hab zwei meiner drei eigenen Shops bereits umgestellt und bin gespannt, ob Jochens Farbenskript die fiese schwarz/grün Kombo des dritten Shops auch wirklich originalgetreu mit rüberrettet. Das sollte in 80% der Fälle funktionieren, sagt er. Falls nicht und ansonsten ist der Austauschplatz für Fragen, Rat und Tat einmal mehr das Forum.

Shop-Partner Mathematik

In Amerika verkauft jemand T-Shirts mit dem Schriftzug .002 (angelehnt an das Logo des Telekom-Anbieters VERIZON). Und er verkauft ziiiiemlich viele davon. Warum? Weil er zur richtigen Zeit das Ohr am Blog hatte. Eine Geschichte aus dem Land der Pfennigfuchser.

Geroge Vaccaro hat sich sicher schon gedacht, dass das mit den 0.02 Cents nicht ganz stimmt. Das war nämlich die Telefongebühr, die sogenannte "Roaming Rate", die man ihm bei Verizon für seinen Aufenthalt in Kanada zusicherte. Vorsichtshalber ließ er sich den erstaunlich günstigen Tarif dann durch den Kundenberater am anderen Ende der Leitung im System notieren. Als dann die Rechnung reinflattert, entdeckt er, dass Verizon die Dreistigkeit besitzt, den tatsächlichen Roaming-Tarif zu veranschlagen: nämlich 0.02 Dollar (und nicht: Cent). Vaccaro weigert sich, die Rechnung zu bezahlen, mit dem Hinweis, er habe ja einen anderen Tarif persönlich zugesichert bekommen. Es beginnt eine tolle Odyssey durch die Labyrinthe der Service-Gesellschaft, haarsträubende Gespräche mit Verizon-Mitarbeitern (auch als Mitschrift zu haben), die in dem Satz gipfeln: "0.02 Cents and 0.02 Dollars are the same if you look at them paperwise": ein Lehrstück über die Schwierigkeiten, mit Menschen, die nur aus ihrer Stimme bestehen, noch menschlich umzugehen.

 

 

 

Moral1. Ohr ans Blog! Es wird zunehmend einfach, aus aktuellen Themen T-Shirts u.ä. zu machen. Vieles, was  satirisch-politisch-gesellschaftlich hochkocht, ist auch als Motiv-Futter geeignet. Das T-Shirt als Meinungsträger wird immer wichtiger, denken wir da nur an unsere Schäublone (Der Fall Oettinger wäre sicher auch ein T-Shirt wert gewesen, meint ihr nicht?)

2. Respektiert die Dezimalstellen! Die Gehaltsforderung: "ich will was mit sechs Stellen" ist definitiv besser als "ich will was mit lauter neunen und bloß keinen Einsern"

3. Die Position ist mehr wert, als die Person oder die Zahl, die sie bekleidet. Lichtenberg: "So sagt man, jemand bekleide ein Amt, wenn er von dem Amt bekleidet wird".          

4. Besteht auf Eurem Recht! Auch gesichtslose Telekom-Giganten gehen in die Knie, wenn man hartnäckig rechnet.

5. Geht die Nebenkostennachzahlungsforderung lieber doch nochmal durch. Wir haben unsere gerade von EUR 1200 auf EUR 1000 gedrückt. Grund: Rechenfehler.

6. Das Glück ist mit David, solange er einen Taschenrechner dabei hat (Vaccaro wurde der komplette Rechnungsbetrag erlassen).

7. Nicht vergessen: Callcenter-Mitarbeiter sind Menschen, auch wenn sie einen Automaten-Spruch aufsagen müssen und einem einen schönen Tag wünschen, obwohl es draussen regnet.

ethische-positionierung

Ethische Positionierung

In den letzten Tagen gab es in Großbritannien einige Artikel über einen unserer Zuliefererbetriebe. Darin ging es um soziales und ethisches Verhalten im Bezug auf die Herstellung von Kleidung, die wir in unserem Sortiment anbieten. Ein Wort dazu: Spreadshirt legt Wert auf sozial- und umweltbewußte Produktionsverfahren, auch bei unseren Zulieferern. Das ist ein normativer Wert, an dem wir gemessen werden möchten, und über dessen Einhaltung wir alle auffordern zu wachen. Spreadshirt fordert daher von jedem Zulieferer die Unterzeichnung einer Erklärung zur Verpflichtung zu ethisch verantwortlichem Verhalten. Verletzt eine der Firmen diese Werte, arbeitet Spreadshirt nicht weiter mit ihr zusammen.

In den eingangs genannten Artikeln geht es um den Zulieferer B&C/The Cotton Group (Produkte: Comfort Tee und 3XL) und eine Katastrophe, bei der 2005 in Savar (bei Dhaka in Bangladesch) eine Fabrik von Spectrum Garments einstürzte. B&C gibt an, dass sie in dem betroffenen Gebäude keinerlei Kleidung herstellen ließen, sondern in der Nachbar-Fabrik. Dennoch haben sie sich an einigen Hilfsaktionen beteiligt, die im Zusammenhang mit dem Unfall initiiert wurden. Wir sind an der Entwicklung und öffentlichen Verhandlung dieses Falles und seiner Folgen interessiert und laden darum alle weiteren Interessierten ein, im Spreadshirt Blog, ggf auch im Forum darüber zu diskutieren. Eine ausführliche Darstellung der Spreadshirt Position findet sich auch im Spreadshirt UK und Spreadshirt US Blog.




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