
Ein promovierter Philosoph verpackt T-Shirts. Besser noch: er tut es engagiert und gerne - und nicht nur aus Verlegenheit. Heute im Interview: Dirk Schwartze (35).
Dirk ist seit April 2005 dabei. Nach der Spreadshirt-Zeitrechnung also ein alter Hase.
Dirk, wie kommt man als Dr. Phil in eine Fabrik?
Durch den Eingang. Spaß beiseite: Eigentlich bin ich Lehrer für Deutsch, Geschichte und Philosophie, habe auch ein Jahr in dem Beruf gearbeitet, aber nur im Rahmen einer Schwangerschaftsvertretung. Danach erst habe ich nochmal Philosophie studiert und promoviert.
Zu welchem Thema?
Dirk: Die moderne Egalitarismus-Kritik und das Sozialstaats-System in Deutschland, Schweden und den USA. Und da hat meine Arbeitsberaterin gesagt: Kommen Sie nächste Woche wieder, vielleicht haben wir da was. So bin ich bei Spreadshirt gelandet.
Ein Abstieg?
Keineswegs! Mir macht die Arbeit Spaß, ich habe einen guten Draht zu den Kollegen, auch in den anderen Abteilungen. Und abends kann man gut abschalten, das ist auch viel wert.
Was machst Du, wenn Du mal keine T-Shirts in Tüten packst?
Ich fahre Inline Skates. Und lese gerne, zum Beispiel Max Goldt und Platon. Außerdem probiere ich, mich mit meinem Mitbewohner Charlie zu arrangieren.
Ein Problemfall?
Nein, ein Mohrenkopf-Papagei. Aber der kann nicht sprechen - es können nämlich nicht alle Papageien-Arten sprechen, wie viele fälschlich annehmen. Und da bin ich heilfroh.
Danke für das Gespräch..wer soll das nächste Interview geben?
Martin Voigt!










dirk, wo kommen denn die haare her?!