Spreadshirt hat neue Unternehmensziele. Nein, nicht die mit den vielen Nullen am Ende. Sondern welche in ganzen Sätzen, die man aufschreiben und lernen kann - und die bei allen Entscheidungen im täglichen Arbeitsleben Orientierung geben sollen. Im ersten Teil unserer Serie über Spreadshirts Neue Mission Statements möchten wir kurz innhehalten und fragen, was Moses mit Lukasz zu tun hat - und warum wir nicht den Mission Statement Generator von Achimowitz oder Dilbert benutzt haben.
Es war einmal eine Zeit, als ein gewisser Moses, Stenograph Gottes, vom Berg Sin AI eine Handvoll sogenannter „Gebote“ mitbrachte, die dort auf einem unfruchtbaren Berg wuchsen. Steintafeln waren das, mit allerlei einleuchtenden, - „Du sollst nicht stehlen“ – bis zweifelhaften – „Du sollst Dir keine JPGs von deinem Gott machen“ - Gesetzen für den täglichen Gebrauch. Einige davon sind auch heute noch juristische oder sittliche Grundsätze, wenn auch das römische Recht, und Napoleons Code Civil den Kameltreiber-Kodex entscheidend ergänzen konnten.Heute dagegen sieht man nicht so gerne Leute, die von Kanzeln oder Bergen Wahrheiten verkünden. (Ausnahme: Reverend Billy). Der aufgeklärte Europäer bezieht seine Grundsätze lieber aus der Werbung, aus Dialogen der Simpsons oder den Refrains aktueller Rockmusik. UND: von seinem Arbeitgeber. Im Büro werden neben materiellen nämlich auch immaterielle Werte produziert. Brot, Ethik und Kaffee kommen aus einer Hand. Der Geist dieser Firmen-Grundsätze ist schwer zu fassen, und zumeist eine Mischung aus Gewohnheitsrecht, Werbung, Dialogen der Simpsons und den Refrains aktueller Rockmusik. Doch nicht immer: manch ein Unternehmen ist in der Vergangenheit durch dekorative Elemente auf seiner Webseite oder Broschüren aufgefallen, die die sogenannten Mission Statement(s) enthalten:

ein etwas luftiges Gemisch aus Englisch, PR und geostrategischem Größenwahn, in dem Gartenmöbel-Hersteller und Unternehmensberater ihr Sendungsbewusstsein manifestieren. So definiert die kanadische Beraterin Susan Ward:
A mission statement answers the question, “Why do we exist?“
Warum gibt es uns eigentlich? Wer das nicht weiß, so Ward, sollte es sich lieber nochmal notieren. Unter dem Eintrag Mission Statement lesen wir im Karriere-Lexikon von Efellows:
Du bist Unternehmer und willst der Gesellschaft zeigen, welche Mission du für sie erfüllst? Denk kurz nicht ans große Geld und lass dir einen wohl klingenden Text einfallen. Im Idealfall beschreibt das Mission-Statement die Werte und den Zweck des Unternehmens sowie die visionären Ziele. Damit ist das Mission-Statement die ausformulierte und handfeste Vision des Unternehmens. Bringt Pluspunkte fürs Image und macht die Mitarbeiter stolz auf ihren Arbeitgeber.
Etwas schnippisch, das. Und klingt irgendwie nach Augenwischerei. SO wollten wir nicht enden. Darum haben wir bei Spreadshirt erstmal im Internet nachgeschlagen, und sind auf eine Reihe lustiger, listiger aber auch strunzdummer Mission Statements gestoßen, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten ..FORTSETZUNG FOLGT










Michel, du hast zum ersten Mal ordentlich lesbare Absätze in einem deiner “Langleseposts”.
Die Zukunft bringt also doch auch Gutes.
Ich bin froh an deiner Seite zu dienen.
ein guter Text. Wann ist die Fortsetzung?
Samstags, zur besten Sendezeit. Abgefahrener Nickname!