Spreadshirt´s International Blogs:

Hallo zusammen,

Dies ist der offizielle Spreadshirt-Blog. Hier gibt es News und Partnerinfos direkt aus dem Spreadshirt-Hauptquartier. Wir freuen uns über deine Beteiligung. Bei Spreadshirt kannst du T-Shirts individuell gestalten, kostenlos einen Shop betreiben oder den Marktplatz mit deinen Designs füttern.

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Archive for December, 2006 Page 2 of 3



Shopkonzept

Das Musik und T-Shirts irgendwie zusammengehören, weiss man ja nicht erst seit dem Bandshirt: Popkultur als Schnittpunkt und im Ergebnis steht bei beiden ein merklicher Anstieg des Wohlbefindens. Die Produktionsmittel an der Hand - ein Tusch dem Personal Computer - stellt sich letztlich die Frage nach der Verbreitung. Die Verbindung Grafikeditor und Spreadshop zeigt mit jedem Shirt aufs neue, wie einfach sich eine Idee in die Warenwelt übersetzen lässt. Das immaterielle Gut Musik, lässt sich mit einem Shop von Yoosic, nun auch in heimeliger Umgebung der eigenen Website verkaufen. Yoosic kümmert sich nicht nur um Infrastruktur und die Deals mit der GEMA, sondern hat auch mit einigen Labels was am Laufen, so dass die eigenen Stücke im Glanze namhafter Artists erstrahlen können.

 

Spreadshirt Norge

 

Goran, Arne und Christian sind Spreadshirt Norwegen. Norwegen, das war dieser Schlauch voller Öl mit den appetitlich angerichteten, halbgefrorenen Fjorden als Topping. Das reichste Land Europas - mit einem fast doppelt so hohen BSP pro Kopf wie Deutschland – hat so viele Einwohner wie das innere Ruhrgebiet. Aber die kaufen gerne T-Shirts. Tendenz: fjord-steil nach oben.

Christian Banzhaf, 26, ist Country Manager für Norwegen und Finnland. Schweden und Dänemark bilden den zweiten „skandinavischen“ Topf. Eine bürokratische Macke, die den kulturellen Trennlinien widerspricht. Denn Finnland zählt nicht mal zu Skandinavien, während Norwegen sich mit Schweden und Dänemark sehr verbunden fühlt: „Die verstehen sich alle untereinander“, meint Chrsitian. Aber versteht er sie? Nach sieben Semestern in Oslo spricht der gebürtige Heidenheimer fließend norwegisch. Außerdem hört er am liebsten die Skandi-Bands Kaizers Orchestra, Mando Diao und Vamp. Über Stockholmer Modetrends hält er sich hier informiert. Mithilfe wechselnder muttersprachlicher Praktikanten schmeißt er den Laden letztlich allein.

Wie und wann bist Du zu Spreadshirt gekommen?Seit Februar 2006 arbeite ich hier in Vollzeit. Den Job hat mir die Vorgängerin Ingjerd vermittelt.

Wo steht Spreadshirt Norwegen heute?Alle skandinavischen Länder inklusive Finnland sind seit Anfang 2005 dabei. Nach Spreadshirt Maßstäben sind wir also noch sowas wie ein Entwicklungsland,- aber wir entwickeln uns gewaltig! Der Umsatz von Spreadshirt Norwegen hat sich seit Beginn des Jahres verfünffacht.

Welche größeren Shop-Partner gibt es in Norwegen?Der bekannteste ist wahrscheinlich Opera Software, die norwegische Firma, die den gleichnamigen Browser vertreibt. Die haben übrigens seit kurzem ein Projekt laufen names „Slogo“, bei dem ein Slogan von den Mitgliedern der Opera-Community gesucht wird. Erinnert mich doch stark an Spreadshirts Open Logo Projekt. Auch Sesam, die größte Suchmaschine Norwegens, ist mit einem Shop bei uns vertreten.

Was sind die Besonderheiten des norwegischen Marktes?Norweger haben eine hohe Kaufkraft, aber auch hohe Steuern und Zölle. Ein Classic Value Tee kostet bei Spreadshirt.de EUR 7,90, bei uns aber 79 norwegische Kronen, das sind immerhin EUR 9,72. Dazu muss man dann nochmal vier Euro für das Porto nach Norwegen rechnen sowie 10,7% Zoll und satte 25% Mehrwertsteuer. Die Leute kaufen trotzdem, weil wir im Vergleich immer noch sehr günstig sind. Außerdem laden die Norweger pro Einkauf annähernd doppelt so viel in Ihren Warenkorb – netto wohlgemerkt.

Im Moment sieht man im norwegischen Spreadshirt Blog einen Artikel über einen sogenannten „Russ-“Shop. Kommen russische Symbole momentan gut an?Halt, halt, das hat nichts mit Russland zu tun! „Russ“, das sind die norwegischen Schulabgänger, also sowas wie ABI 2006, aber hoch zehn und landesweit!! Die feiern das im Mai mit eigens gekauften Bussen und roten Mützen, treffen sich in Oslo und Stavanger und vielleicht fließt sogar etwas Alkohol. Ein Riesen-Event in der Jugendkultur – und natürlich auch für die Merchandise Branche ein großer Faktor. Im Moment vermarktet das im Prinzip ein einziger Laden. Hat vielleicht mit dem norwegischen Monopoldenken zu tun. Na jedenfalls haben wir jetzt auch einen Russ-Shop - mit wie ich finde gelungenen Motiven. Wir wollen da definitiv ein Stück vom Kuchen.

 

Dein Motto?Aldri reiste en nordmann med nattog for sin fornøyelses skyld.“ Kein Norweger nimmt den Nachtzug aus Vergnügen. (Erklärung: Ihm bleibt im Winter ja auch nichts anderes übrig)

Goran Scekic's (25) Motto ist „Smil til verden og du får en støvel i trynnet“: Lache die Welt an und du wirst mit einem Schuh ins Gesicht geschlagen. Pessimismus? „Nein, nein, ich mag die Norweger, auch wenn sie nicht für ihre überbordende Freundlichkeit bekannt sind.“ Goran ist seit Oktober als Praktikant bei Spreadshirt . Er stammt aus Sarajevo, aber seine Familie lebt bereits seit acht Jahren in Norwegen. Vor zwei Jahren hat ihn die Wanderlust gepackt - seitdem hat er an verschiedenen europäischen Unis, ua in Maastricht, BWL studiert. Die vorerst letzte Station ist Leipzig. „Spreadshirt ist unglaublich. Vieles von dem, was ich an der Uni gelernt habe, sehe ich bei Spreadshirt jetzt verwirklicht. Ein echter „Showcase“. In Leipzig genießt er besonders das Nachtleben in der Südvorstadt, die er mit dem Osloer Viertel Grünerløkka vergleicht. Als Beispiel für einen norwegischen Shop nennt er www.drmowinckel.com

Christians Schlusswort: „Ut på tur – aldri sur“. Wer vor der Tür ist, ist niemals sauer. Also raus mit Euch!

 

Leweb3, Paris, und wir

Conferenceleweb3paris_2

Am Montag ist es wieder soweit: Loic Le Meur lädt zur größten Web2.0-What-so-ever Veranstaltung Europas, der Les Blogs. Dieses Mal heißt die Veranstaltung allerdings Leweb3 - die Experten rätseln noch, ob in Anspielung auf die Bewegung "Web2.0 is dead" (d.h. weil der Begriff mittlerweile nicht nur durch, sondern auch geschützt ist) oder einfach weil es die dritte Konferenz ist. Wie auch immer: wir sind auch dieses Mal wieder dabei und alle, die mit schwerem Koffer anreisen, können eine Klamotte zuhause lassen, denn vor Ort gibts ein paar schöne T-Shirts. Hier

 

die "Sneak Preview", vorgeführt von Model Adam

TheHunt Update

Die Jagd auf die Shirts geht weiter. Zeit eine Zwischenbilanz zu ziehen. Die Wochenendausflüge nach Toronto, Paris, NY oder München dürfen getrost gestrichen werden. Vielmehr sollte schnellstmöglich auf Barcelona, Pittsburgh oder Salamanca umgebucht werden. Das sind natürlich nicht alle Locations. Wo es sonst noch Shirts für lau zu ergattern gibt, erfahrt ihr hier. Ob Bermudashorts oder Schal besser geeignet sind: hier. (Die Weltkarte für unterwegs: hier.)

 

Pixelhaus Contest: Wir sind schlechte Jury-Mitglieder

Hiermit entschuldige ich mich dafür, dass wir nach unserem ersten Hinweis Anfang Oktober den Pixelhaus Contest von Mister Wong und Visual Orgasm nicht weiter erwähnt haben - obwohl ich in der Jury sass und die Einreichungen mitunter sehr fein gelungen sind. Das ist natürlich nicht die feine Art, vor allem nachdem mich Mister Wong mit einem leckeren Adventskalender beschenkte … Also: Asche auf mein Haupt und es liegt wohl daran, dass wir bereits gedanklich in Paris weilen. Seit gestern ist jedenfalls der Gewinner bekannt, hier gibts das Ranking und hier kann man das Ergebnis sehen. Herzlichen Glückwunsch!

Ost rocks

Schaut man sich die Werbekampangne (Saatchi & Saatchi, Budapest) für Ariel Ungarn an, muss die Frage erlaubt sein: Rock and Roll und Wäsche waschen. Geht das? Kleben denn nicht noch Schweiss und Erinnerungen vom Konzert '76 am Shirt? Vielleicht Ozzys Spucke auf der Schulter? Wieviel Rock and Roll ging eigentlich im Ostblock? Die Idee ist aber trotzdem super.

 

(via the hidden persuader)

 

 

Spotlight.

Damals, als Dean/Brando in Halbstarkenpose das Trainings-Hemd der Armee entlehnten, war das T-Shirt noch selbst ein symbolisch besetztes Kleidungsstück. Mittlerweile ist es angekommen, durchgenuddelt oder auch: zum Klassiker avanciert. Wenn jeder eines hat (Wer hat keins?), stellt sich vielmehr die Frage wie man es trägt. Auf sich allein gestellt, verläuft es sich im Wald aus Zeichen. Also wird relevant was drauf steht, worauf der Print verweist. Das Shirt als Bildträger. Werbeträger. Datenträger?

 

Es obliegt also dem Motiv (nennen wir es ruhig Design) Differenz zu markieren. Kaum ein Sujet, keine Farbkombination die nicht irgendwie, irgendwann zwischen Druckerpresse und Baumwolle geraten ist. Als omnipräsente Werbefläche oder soziales Kapital seines Trägers, hat es das T-Shirt zunehmend schwer, mittels Symbolik seinen Dienst zu verrichten. Vermehrt erblicken Shirts das Licht der Welt, die das Verhältnis von Form und Funktion ein Stückchen weiter zu spinnen versuchen. Dem Shirt-Design (cool) und seinem Träger (aha, cooler Typ) wird noch eine Extrarunde im Decodier-Rodeo draufgepackt.

Schaut man sich die Shirts von Code.me (zeig mir deins - erkenne meins) an, findet man den Print gut oder nicht. Vollends erschliesst sich dieser aber erst, wenn man in einer - sagen wir mal Tabelle - nachschaut. Zwei Halbkreise und ein Punkt: du magst Chansons. Drei Halbkreise zwei Punkte: aha, Indie.

 

Anderes Beispiel: Bei Offensively Binary, dem Shop eines Wettbewerbers, lassen sich Statements, welche mit Sicherheit den Argwohn von Freedom Fighter und Flughafenpersonal auf sich ziehen, in Binärcode verstecken. Wer die Botschaft erhalten will, muss der eigenen Codierleistung einen elektronischen (mathematischen) Übersetzer vorschalten oder einen befreundeten Autisten darum bitten. 

(via boingboing

Farbenfroh und komplexer geht es bei VISUAL DNA zu. Der genetische Code wird in einem vierstufigen Prozess visualisiert. Am Ende steht ein Kunstprojekt und die sichtbar gemachte DNA von Tabak, Heubazillus oder Mensch auf dem Shirt. Eine Rückübersetzung - Re-Kreation vom Shirt ins Leben - sollte man zumindest nicht ausschliessen. Das Shirt als Datenträger?

 

Noch einen drauf setzt die Datamatrix. Während Barcodes auf dem Shirt etwas lahm und sperrig daher kommen, rockt die Kapazität der Datamatrix ordentlich los. Hierzulande auf Briefumschlägen, anderswo als Busfahrpläne oder auf Partyeinladungen zu finden, lässt sich der Code auch als Print auf dem Shirt unterbringen. Ganz dezent als Label oder slick versteckt in einem Mosaik (siehe unten). Die Infrastruktur steht schon bereit. Coder gibt es hier oder hier. Eine Semacode-Community hier. Das Photohandy in deiner Hosentasche.

Die URL zum MySpace-Account oder Blog lässt sich locker codieren und auf dem Shirt unterbringen. Für das Verschwinden von Megadeth-WorldTour-Rückenkalendern könnte es gerade noch reichen. Für die Zukunft gilt es für die Fans, die lästige Konkurrenz names RFID und OLED vom Hals zu halten.

 

 

(Shibuya station Tokyo. via Future Perfect )

Scotch for Lunch

 
 
Mit dem gesundesten Öl, wo gibt, den Tagesbedarf füllen…

Die Küche ist der Urknall jeglicher sozialer Interaktion bei Spreadshirt. Wenn irgendwo etwas passiert, dann mit erhöhter Wahrscheinlichkeit in der Küche. Es ist also höchste Eisenbahn mal wieder ein paar Geschichten aus der Kochgruft zu bringen. Los gehen soll es mit Peters Lunchbox. Aufschrift: Ich bin dabei.

 

 

 

Peter Anderson kommt aus Edingburgh und macht für 6 Monate ein Auslandspraktikum bei Spreadshirt in Leipzig im Affiliate Marketing UK. Und auch Peter sitzt ab und zu in der Küche. Das Wichtigste zuerst: Peter hat sich für die blaue Pille entschieden und ist den Spreadshirt-Illuminaten "Kochgruppe" nicht beigetreten. Der fade Beigeschmack für ihn deshalb; Peter muss sich selbst um sein Essen kümmern. Allein, grausam, herzlos. Die Folge ist ein kleiner Beutel mit dem Aufdruck Salt & Vinegar, der für deutsche Zungen völkerfreundschaftlich formuliert "interessant" schmeckt. Doch die kulinarische Angriffsrhetorik von deutscher Seite kann einen wahren Schotten nicht im geringsten erschüttern und so folgte ein Exkurs in die wunderbare Welt der Kartoffelchips. Die größte Tücke zuerst. Chips heißen zwar im amerikanischen Englisch auch Chips, der Mann von der Insel nennt sie jedoch Crisps. Warum das so ist, weiß nicht mal Wikipedia. Dafür aber, dass es in Großbritannien neben Salz-Essig, Hefe und Garnele noch mindestens tausend andere Spielarten gibt und die monopolistischen Deutschen wieder klassisch einer Sorte allein huldigen: Paprika. In seiner scharfen Form als rotem Pfeffer. Was laut Peter in der Form neu für ihn ist. Nicht neu ist für ihn, dass die Dinger bei zuviel Hunger dick und doof machen. Doch er kontert den Vorwurf zunächst keck und zeigt auf den lebensbejahenden Aufdruck der Tüte.

Fast bin ich geneigt, die deutsche Gesundheitskost mit den Milch-verstopften Schokoladenkammern zur Seite zu legen, als ich den Trick durchschaue. Wir einigen uns damit, es liege wohl an der Kultur und machen kann "man da wohl nix". Das Eis ist gebrochen und als wir alleine sind, offenbart mir Peter noch sein größtes Geheimnis. Er mag die Walker-Chips gar nicht so gerne. Seine Favoriten sind die von McCoy's. Die sind aber so deep Underground, dass es nicht mal eine Website von ihnen gibt. Und die in Leipzig zu bekommen, kann er gleich ganz vergessen. Und da ich bis dahin kulinarisch gestichelt habe, stichelt mir Peter beim Gehen noch parrierend hinterher: Spaghetti mit Ketchup.

RTL jagt das Erfolgsgeheimnis

 
Erfolg macht sexy. Spreadshirt ist erfolgreich. Das Fernsehen mag einfache Erfolgsgeschichten. Unsere Erfolgsgeschichte ist einfach.
Okay, das Fernsehen ist in diesem Post der Böse. Die Kameras sind größer. Die Reporterinnen hübscher. Die Bilder unauthentischer. Dazu gibt es kein unauffälliges Nachfuschen über irgendwelche Admin-Oberflächen, wie bei uns im Blog. Fehler die raus sind, sind raus. Üble Folge beim letzten Mal: der Spreadshirt Brand Evangelist Andreas Milles wurde zum Designmanager Andreas Miller der Firma Spreadshirts. Nuancen. Details. Wen kümmern die schon? Uns schon. Aber jeder verdient eine zweite Chance. Und so saß innerhalb von vier Wochen ein weiteres Team von RTL in der Küche des HQ. Dankbarerweise bereit, die doppelzüngige Großkotzerei dieser Zeilen zu ignorieren. Profitiert doch nicht zuletzt Spreadshirt von jeglicher Berichterstattung abseits der verdächtigen Werbezuliefererindustriekanäle. Mit der Folge: weniger dicke Batzen voller Gold verlassen das Haus (in Form von "Advertising") und dickere kommen hinein (in der Form höherer Verkaufszahlen). Also hieß es Freitag Kamera ab. Nur zu filmen gab es erstmal nix. Ernüchterung eins: "Ich will ins Fernsehen" ist tot. Kaum hatte der Kameramann seine Tatwaffe mit den zwei Wäscheklammern ausgepackt, rauschten die Mitarbeiter aus der Küche wie ein Haufen feiger Küchenschaben, die den Kammerjäger erspäht haben. Doch die RTL-Leute geben nicht auf und setzen nach. Trotzdem nix los. Ernüchterung zwei: auch teamfähige, belastbare, flexible, erfolgsorientierte, junge Menschen sehen bei der Arbeit einfach nur langweilig aus. Sitzen in der Gegend rum, klappern mit den Tasten und quatschen mit den seltsamen technischen Geräten, die einige von ihnen an die Köpfe geklemmt haben. Ein Tag im Office von Tchibo sieht sicher nicht anders aus. D-A-CH-Manager Konrad Marx bekommt als erster Mitleid. Pfeift zuerst seinen Dienstsklaven Tino heran und gibt die Order "macht mal was spannendes". Der sammelt die Leute ein und treibt sie vorm Tischkicker zusammen. Was kommt jetzt? Zehn kreative Leute stehen an einem Tischkicker. Bravo! Einer kommt auf die Idee "Laß uns spielen". Ernüchterung drei: einzelne Kollegen weisen seltsam überragende Fähigkeiten beim Tischkickern auf. Fähigkeiten auf einem Niveau, welches man nicht allein im Halbsuff abends im Club antrainieren kann. Fähigkeiten, bei denen selbst ein altgedienter Ninjameister wie Batman mittelschwer beeindruckt ist und schüchtern die zweite Reihe wählt.
 
 
 
Die RTL-Leute fragen sich gerade: "Wie können die nur so erfolgreich sein?" Konrad beschleichen auch erste Zweifel.
 
 
Ernüchterung vier: es gibt wie immer im Fernsehen ein Happy End. Geschäftsführer Michael Petersen wird vor die Kamera getrieben und muss sein Gesicht hergeben. Die RTL-Leute bekommen was sie wollen. Alle sind glücklich und zufrieden. Und da der Director's Cut von RTL noch ein paar Stündchen auf sich warten läßt, gibt es die Welt des Fernsehens hier erstmal ohne 5.1 und optische Aufheller aus der Killerspielperspektive.
 
Ach und Adam UK wurde erneut nicht beachtet.

Farbe fetzt

Adobe ist ja haupsächlich dafür bekannt, Software zu verkaufen, die jedem finanziell klammen Gestalter die monetären Tränen die Wangen herunter laufen läßt. Doch ihr CS-Kram ist State-Of-The-Art, dadurch unersetzlich, kurz der Laden läuft also. Da bei Adobe anscheinend nicht nur hartherzig geldscheffelnde Menschen arbeiten, gibt es jetzt von Adobe einen kleinen Service names Kuler für die Gestalter-Community, dessen Benutzung auch noch gratis ist. Wo? Im Internet natürlich.

 

 

Sinn und Zweck? Farben. Colourthemes und -climates in RGB, Hexadezimal und was weiß ich nicht noch alles. Mehr nicht. Die Idee ist so radikal simpel, dass es schon fast wieder bewundernswert erscheint, dass noch niemand vorher drauf gekommen ist. Und das Beste: dieser Dienst ist auch wirklich nützlich.




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