Spreadshirt´s International Blogs:

Hallo zusammen,

Dies ist der offizielle Spreadshirt-Blog. Hier gibt es News und Partnerinfos direkt aus dem Spreadshirt-Hauptquartier. Wir freuen uns über deine Beteiligung. Bei Spreadshirt kannst du T-Shirts individuell gestalten, kostenlos einen Shop betreiben oder den Marktplatz mit deinen Designs füttern.

Abonnier unseren Feed



Newsletter Nachlese

Und wieder ist ein Shop-Partner Newsletter am Horizont verglüht. Alle, denen der Text spanisch bis sperrig vorkam, konnten sich an Julia Bräunigs tollen Grafiken freuen. Thematischer Faden diesmal: Stephen Hawking schreibt für Spreadshirt - und bringt stellare Physik und Merchandise-Vokabeln etwas durcheinander. Die Reaktionen waren bislang positiv, haben aber eine beunruhigende Qualität gemeinsam: sie kamen alle von Spreadshirt Mitarbeitern. Erster Verdacht: der Letter war nicht ausreichend frankiert. Zweiter Verdacht: die englische Betreffzeile (BE LINEAR! BE NON-LINEAR!! JUST BE), lässt bei potentiellen Lesern die "Spam"-Glocke klingeln. In letzter Zeit haben Spam-Autoren ja ihre poetische Ader entdeckt und servieren dadaistische Kopfnüsse wie "Quiet Melee" (=Beschauliches Handgemenge) oder "Overseen Omelett" (=das Rührei brennt) ins Postfach. Hier ein Lobgesang der Titanic Redaktion auf den germanistisch versierten Spammer. Und wir? Wer will so ein sperriges englisches Etwas ohne echten Appell denn auch anklicken? Das ganze war ein Übertragungsfehler in der Newsletter Küche nach dem Motiv: "Viele Köche verderben den Betreff". Nach Rücksprache mit meinem Anwalt bin ich bereit, 53% der Schuld daran zu übernehmen. Moral: Achten wir auf kompakte Betreffzeilen und Überschriften. Soviel deutsch wie möglich, soviel Englisch wie nötig. Wenn die Info auf einen Blick zu haben ist, darf der Rest ruhig etwas verspielt und unklar sein, und so die Unterhaltung gewährleisten. Oder, Stephen?

Die Begriffe der Astrophysik sind ja irgendwie fantasievoll und laden zu Doppel-Züngigkeit ein: ob kritische Masse, Quarkstern, Störungstheorie oder roter Riese, ob exotische, entartete oder Antimaterie, ob die gute alte gekrümmte Raum-Zeit, oder sogar das realistisch rotierende schwarze Loch samt Ereignishorizont: sie alle lassen sich astronomisch gut missverstehen. Die Beschäftigung mit dem Thema macht Spass, und wir hoffen natürlich, dass ein bisschen Begeisterung auf die Leser überschwappt. Vielleicht lässt sich - so die Ausgangsidee - eine Verbindung zu Design-Motiven herstellen, z.B. ein LA FRAISE Sonder-Wettbewerb mit Astro-Thematik - das letzte Atom ist da noch nicht gespaltet.

P.S: Wo recherchiert wird, fallen Späne: hier meine Lieblingslinks zum Thema…Die Eisdiele am Rande des Universums…Geschichte von dem Mann, der ein Haus mit vier Dimensionen baut…Christian Sauves Alternativen zum Hugo Award…und natürlich das unterhaltsame und auch für Physik-Blödis wie mich verständliche Buch von Kip Thorne: gekrümmter Raum und verbogene Zeit. Hören wir daraus ein Original-Zitat:

 

"Man stelle sich einen Astronauten vor, der mit den Füßen voran in ein schwarzes Loch fällt. Je größer das Loch ist, desto länger kann der Astronaut überleben. Darum wählen wir für dieses Beispiel ein Schwarzes Loch, das zu den größten zählt, die sich im Zentrum von Quasaren befinden: seine Masse soll zehn Milliarden Sonnenmassen betragen. Wenn der Astronaut durch den Horizont in das schwarze Loch eindringt, bleiben ihm noch etwa zwanzig Stunden bis zu seinem Tod. Er ist zunächst noch zu weit von der Singularität entfernt, um die Gezeitenkraft zu spüren. Während er jedoch schneller und schneller fällt und der Singularität immer näher kommt, nimmt die Gezeitenkraft beständig zu, bis er genau eine Sekunde vor Erreichen der Singularität fühlt, wie sein Körper der Länge nach auseinandergezogen und seitlich zusammengedrückt wird. Zunächst sind Zug und Druck nur lästig, doch nehmen die Kräfte rasch zu, bis sie eine Hundertstel Sekunde vor Erreichen der Singularität so stark werden, dass sein Körper ihnen nicht länger widerstehen kann und der Astronaut stirbt. Auch in der letzten Hundertstel Sekunde nehmen Zug und Druck weiter zu und werden bei Erreichen der Singularität unendlich groß. Der Körper des Astronauten wird unendlich verzerrt und verschmilzt mit der Singularität.Es ist für einen Astronauten völlig unmöglich, die Singularität zu durchqueren und zur anderen Seite wieder herauszukommen, denn es gibt keine „andere Seite". In einer Singularität gibt es keinen Raum, keine Zeit, und keine Raumzeit. Die Singularität stellt eine scharfe Grenze dar, wie etwa die Kante eines Blatt Papiers. Jenseits der Kante ist kein Papier, jenseits der Singularität gibt es keine Raumzeit. Hier endet die Analogie jedoch bereits. Eine Ameise kann an dem Papier bis an die Kante und wieder von ihr wegkrabbeln; einer Singularität kann jedoch nichts entweichen. Astronauten, Teilchen, Wellen - alles, was einer Singularität nahe kommt, wird nach Einsteins Gesetzen der allgemeinen Relativität augenblicklich zerstört. (…)Der Körper des Astronauten wird, wenn er die Singularität erreicht, zu unendlicher Länge gedehnt, während seine seitliche Ausdehnung auf null reduziert wird. Die extreme Ramkrümmung in der Nähe der Singularität erlaubt es, dass er unendlich lang wird, ohne dass sein Kopf zum Horizont des schwarzen Loches hinausschaut. Kopf und Füße werden in die Singularität hineingezogen, obwohl sie durch die Dehnung unendlich weit voneinander entfernt sind. Nicht nur Astronauten werden in Übereinstimmung mit den Gleichungen von Oppenheimer und Snyder unendlich gedehnt und zusammengepresst, sondern alle Arten von Materie. Sogar einzelne Atome; sogar die Elektronen, Protonen und Neutronen, aus denen die Atome bestehen; sogar die Quarks, aus denen Protonen und Neutronen aufgebaut sind. Gibt es für den Astronauten irgendeine Möglichkeit, diesem Zug und Druck zu entgehen? Nein. Nachdem er den Horizont durchquert hat, gibt es kein Entkommen mehr. Nach den Gleichungen von Oppenheimer und Snyder ist die Gravitation überall innerhalb des Horizonts so stark (bzw. die Raumzeit ist so stark gekrümmt), dass sogar die Zeit selbst in die Singularität strömt. Da sich der Astronaut unweigerlich in der Zeit vorwärts bewegen muss, wird er mit dem Fluss der Zeit in die Singularität hineingezogen.Welche Anstrengungen er auch unternehmen mag, der Astronaut kann der Singularität nicht entrinnen." 

(Er bleibt Single - bei dem Job auch kein Wunder) 

 

Verwandte Artikel

5 Responses to “Newsletter Nachlese”


  1. 1 by DerErik | Dec 19th, 2006 at 6:17 pm

    MEET A SPREADER - THE SERVER
    ????????????????????????????

    wär schön!

  2. 2 by Aabu | Dec 19th, 2006 at 9:06 pm

    Yo, und nu noch etwas französisch…
    BABILON KOMM BITTE GLEICH!

  3. 3 by Papoletti | Dec 21st, 2006 at 12:22 pm

    gehe ich richtig in der Annahme, dass Ihr nun versucht, durch exponentielles Wachstum in der Zeilenzahl der Artikel versucht, das Kommentarverhältnis Mitarbeiter 0 (weil keine Zeit so viel zu lesen) zu Freunde und Bekannte 2 (weil schon fertig mit Shopping und Shopadministration weil das System gerade so schnell läuft) ins rechte Verhältnis zu setzen?

  4. 4 by Christian | Dec 21st, 2006 at 12:53 pm

    Ich hab die Frage zwar nicht verstanden, weil zu lang formuliert. Aber aus der Hüfte geschossen: Nein!

  5. 5 by Michel | Dec 21st, 2006 at 3:43 pm

    Zugegeben, ich habe meinen Desktop leergefegt und aus dem Inhalt des Kehrblech dann einen Post gemacht. Muss man ja nicht lesen, und passiert auch nur, wenn keine dringenden Blog-Inhalte anliegen. Der Wildwuchs in den Newslettern wird indes beschnitten - mehr praktische Tipps, Tutorials und ähnliches werden im nächsten Jahr enthalten sein.

    Dieses mal gabs übrigens zwei etwas frostige Abmeldungen (”nie wieder, sonst mahnen wir sie ab!”) vom Newsletter, und ein dickes Lob, so dass es 2:2 steht. Das Lob von Joachim Meili will ich nicht verkneifen:
    “Ich habe gerade Ihren neusten Newsletter gelesen. Er hat mich wirklich sehr amüsiert, deswegen dachte ich, melde ich mich mal. Meistens kann ich über “humorvoll” geschriebene Texte nicht so lachen - aber Ihr Text hat mich wirklich zum Lachen gebracht, herzlichen Dank”

Leave a Reply




Kategorien

Archiv

Unsere Blogger

Twitter

    laFraise Einreichungen


    • Computer game scenario invades the daily 9-5 schedule.


    • hop!

    • My first design for LaFraise. Please be gentle...

    • ...

    • for all the people who love music

    • I hope you will like :)

    • Love doesn't make the world go round. Love is what make the ride worthwile:) spread love!

    • Can you get me off the hook? I am having a bad day...

    Spreadshirt Motive