T-Shirts mit der Aufschrift "Buck Fush is my best friend" und ähnlich subtilen Bekundungen politischer Dissidenz sind der Alltag. (Hier ein schönes Beispiel aus der Palette des Feindes, hier eins bei uns) Und da kann man froh sein. Vielleicht wird unsere Zeit einmal als Epoche der Baumwollfreiheit bezeichnet werden. Bevor, lässt sich unken, neue Anschläge, oder genauer, Berichterstattung über neue Anschläge die Argumente für eine Beschneidung der Freiheit des Ausdrucks auf Kleidung liefern. Denn auf seine Art sagt ein T-shirt mehr als tausend Worte. Ein kritischer Spruch auf dem T-Shirt ist insistenter, hartnäckiger, langlebiger als eine flüchtig geäußerte Phrase. Und bleibt auch auf der Polizeiwache ständig im Blick. Anders als das Transparent, das schon eingerollt oder zerfetzt in der Gosse liegt. Das T-Shirt klebt gewissermassen an der Wahrnehmung. Seine Aussage läst sich nicht vernuscheln.
Als öffentliche Fläche unterliegt das Tee natürlich denselben Einschränkungen wie andere öffentliche Flächen und Kommunikationsräume, an und in denen sich Meinungsfreiheit austoben darf. Wikipdedia führt diese Liste mit bisherigen Fällen "illegaler" T-Shirts. Etwas unverständlich der „Bollocks to Blair“-Fall.













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