Wie der Spiegel heute berichtet, macht die Bio-Welle auch vor der Klamotten-Industrie nicht halt. Man darf dabei mit etwas Genugtuung feststellen, dass Spreadshirt schon seit einiger Zeit die gutgehenden Produkte von American Apparel führt - dem Ökö-Darling mit eigener „sweatshop-freier“ Produktion in Los Angeles. 3000 Leute arbeiten dort zu Gehältern, die weit über dem Branchendurchschnitt liegen. Auch verwendet AA zunehmend organisch angebaute Baumwolle und neuerdings wurden sogar einige dekorative Solarzellen auf dem Dach der Fabrik montiert - ein Projekt, für das wir in Taucha erst nach zügigem Klimawandel Chancen sehen.
Klar, wird auch über AA gemosert. Der Werbe-Stil, das sei nichts als sexistische Amateur-Pornographie. Und auch mit den Gewerkschaften hat man es sich irgendwie verdorben. Die Frage, ob diese mit ihren zum Teil anachronistischen Statuten aus den Zeiten der großen Tarifschlachten immer die beste Lösung in der Frage der Mitarbeitervertretung parat haben, müssen sich auch die die größeren E-Commerce Betriebe stellen.










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